Ladislav ELGR
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Der tschechische Tenor Ladislav Elgr hat sich seit einigen Jahren an allen großen europäischen Bühnen etabliert und singt dort sein Fach mit großem Erfolg.

Die Spielzeit 2016/17 begann mit seinem sehr großen Erfolg als ‚Erik’ in einer Neuproduktion „Der Fliegende Holländer“ an der De Vlaamse Opera Antwerpen, gefolgt von seiner Rückkehr an die Semperoper Dresden als ‚Babinski’/“Svanda Dudak“ (Axel Köhler; Omer Meir Wellber). Es folgt u.a. die Uraufführung „Edward II“/’Piers de Gaveston’ (Christoph Loy; Donnald Runnicles), sein Debut bei den Los Angeles Philharmonics mit Glagolytische Messe (Gustavo Dudamel).

Höhepunkte der vorherigen Spielzeiten waren u.a. sein Rollendebut als ‚Dyonisos’/„Die Bassariden“ (Mario Martone; Stefan Soltesz) an der Oper Rom, die Neuproduktion „Vec Makropulos“/‚Albert Gregor’ (David Hermann; Donald Runnicles) an der Deutschen Oper Berlin, an der Hamburgischen Staatsoper Boris/“Katja Kabanova“, sein Debut am National Center for the Performing Arts (NCPA) in einer Neuproduktion „Rusalka“/Prinz (Hugo de Ana; Ratislav Stur) sowie sein Rollendebut als ’Jim Mahoney’ in einer Calixto Bieito Inszenierung „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ an der De Vlaamse Opera Antwerpen. Weiters u.a. eine Neuproduktion „Carmen“/Don José am Theater St. Gallen (Nicola Berloffa; Modestas Pitrenas), seine Rückkehr an die Semperoper Dresden als Leukippos““Daphne“ (Omer Meir Wellber), sein Debut an der Staatsoper Berlin als Skuratov/ „Aus einem Totenhaus“ (Sir Simon Rattle), sein Rollendebut als Boris/“Katja Kabanova“ an der Opéra de Toulon, sein Rollendebut als ‚Matteo’/“Arabella“ in einer Neuproduktion an der Oper Köln (Renaud Doucet; Stefan Soltesz), eine Neuproduktion „Rusalka“/’Prinz’ am Aalto Theater Essen (Lotte de Beer;Tomás Netopil), seine Rückkehr zu den Wagner-Tagen in den Palast der Künste nach Budapest als Froh/“Das Rheingold“(Ádám Fischer). Weiters war er als Prinz zudem sowohl in Glyndebourne (on tour) „Rusalka“ zu hören als auch am Théatre de Génève. Am  Teatro La Fenice in Venedig war er als ‚Froh’ zu hören und gab sein Rollendebüt als Albert Gregor/“Vec Makropulos“, beim Janacek-Festival in Brno sang der Künstler in einer Gastproduktion des Theaters an der Wien den Kudrjáš/“Katia Kabanova“, beim Osterklang Festival Wien 2009 den Judas in Birtwistles “The Last Supper“, an der Oper Graz den Edwin/“Die Csardasfürstin“ in der Inszenierung von Peter Konwitschn. Eine regelmäßige Zusammenarbeit verbindet den Künstler auch mit dem Theater an der Wien, wo er u.a 2011 als Bes in der Uraufführung von Lera Auerbachs „Gogol“, 2012 für die Neuproduktion „Francesca da Rimini“|“Jolanta“/ als Dante|Alméric, in einer konzertanten Aufführung von Dvoraks „Geisterbraut“ und als ‚Nathanael’/“Lazarus (Claus Guth; Michael Boder) zu Gast war.

Weitere Höhepunkte waren u.d. eine sehr erfolgreiche konzertante „Daphne“/Leukippos beim Helsinki Festival (Susanna Mälkki), seine Debut an der Opéra de Paris Bastille in einer Neuproduktion von “Vec Makropulos“/Janek (Krzyszof Warlikowsky/Susanna Mälkki), seine Debut an der Deutschen Oper Berlin als Steva/“Jenufa“ (Donald Runnicles) und Antwerpen, wo er mit seinem eindringlichen Rollenportrait des Sergei in der Neuproduktion „Lady Macbeth von Mzensk“ (Dmitri Jurowski/Calixto Bieito) Publikum und Presse zu einhelliger Begeisterung führte. Weiters die Neuproduktion „Svanda Dudak“/ Babinsky (Axel Köhler/Constantin Trinks) an der Semperoper Dresden, die als CD erschienen ist.

Der Künstler hat ein ausgesuchtes Konzertrepertoire und war u.a. beim NTS Zaterdag als Prinz/“Rusalka“ (James Gaffigan) zu erleben sowie in einer halbszenische Produktion von Benjami Brittens „The Prodigal son“/son unter der Leitung von James Conlon mit dem Teatro dell’Opera di Roma in der Basilica di Santa Maria in Ara Coeli in Dvoraks “Stabat Mater“. Weiters u.a. mit Mendelssohn-Bartholdys “Die Erste Walpurgisnacht“ (unter Thomas Hengelbrock), “Elias“ (NDR Sinfonieorchester) in Hamburg, Lübeck und Bremen, Janaceks “Šarka“ mit dem RSB in der Berliner Philharmonie (unter Marek Janowski), Bruckners „Te Deum“, Haydns “Die Schöpfung“, Händels “Messias“, Beethovens “Neunte Sinfonie“ sowie erstmals im November 2010 Verdis „Requiem“ im Herkulessaal in München zu hören. Im März 2010 gab Ladislav Elgr sein erfolgreiches Debüt mit den Wiener Philharmonikern unter der Leitung von Pierre Boulez im Wiener Musikverein mit Janaceks “Glagolitische Messe“.

Ladislav Elgr studierte an der Prager Akademie für Darstellende Künste trat in dieser Zeit bereits an verschiedenen Stadttheatern der Tschechischen Republik, u.a. Maškarón in Martinů’s “Hry o Marii“, Vašek/“Die verkaufte Braut“ und in den vier Tenorpartien in Janaceks “Vylety pane Brouckovy“ (Sir Charles Mackerras) am Nationaltheater Prag auf. Beim Smetanafestival in Litomyšl gab er sein erfolgreiches Debut als Jeník/“Die verkaufte Braut“.

Nach einer Saison (2005/06) im Opernstudio des Staatstheaters Nürnberg war er von 2006-2008 Mitglied des Internationalen Opernstudios der Staatsoper Hamburg.
2008/09 wechselte Ladislav Elgr für zwei Spielzeiten ins Ensemble der Volksoper Wien, wo er Partien wie Tamino/“Die Zauberflöte“, Alfred/“Die Fledermaus“, Lysander/“Der Sommernachtstraum“, 1. Fremde/“Der Vetter aus Dingsda“, Lorenzo/“Fra Diavolo“, Nando/“Tiefland“ sang.

Zukünftige Projekte beinhalten seine Rückkehr an die Opéra de Paris, sein Debut in Covent Garden London und an der Opéra de Lyonn sowie Neuproduktionen am Theater an der Wien und an der Oper Leipzig.


 

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Elene Tschaidse
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