Vincenzo NERI
deutsch englisch reviews photos
 

Vincenzo Neri ist seit der Spielzeit 2015/2016 Mitglied des Internationalen Opernstudios der Staatsoper Unter den Linden und Stipendiat der Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung. An der Staatsoper übernimmt er unter anderem Partien wie Silvano in „Un ballo in maschera“, Sciarrone in „Tosca”, Yamadori in Madama Butterfly”, Lakai in „Ariadne auf Naxos”, Un Sergente degli Arcieri in “Manon Lescaut” sowie Capitano dei Balestrieri in “Simone Boccanegra” unter Daniel Barenboim.

Geboren 1992 als Kind einer deutschen Mutter und eines italienischen Vaters in Hamburg, sang er bereits im Alter von acht Jahren im Hamburger Knabenchor St. Nikolai. Als Knabensopran übernahm er bald erste solistische Aufgaben, wie z.B. am Hamburger Allee Theater, der Hamburgischen Staatsoper in Hans Werner Henze's „We come to the river“ unter Ingo Metzmacher sowie als Erster Knabe in Mozarts „Die Zauberflöte“ am Kieler Theater unter Georg Fritzsch. Dem Hamburger Knabenchor St. Nikolai und seiner Leiterin Rosemarie Pritzkat ist er weiterhin eng verbunden. So sang Vincenzo Neri den Jesus in Bachs „Matthäus-Passion“ und den Paulus in Mendelssohns
gleichnamigem Oratorium.

Seit dem Jahr 2010 wird Vincenzo Neri von Prof. Günter Binge unterrichtet. Er verhalf ihm auch sehr bald zu seinem ersten Engagement an der Hamburgischen Staatsoper.
Als Mitglied des dortigen Internationalen Opernstudios erarbeitete sich Vincenzo Neri viele kleine und mittlere Partien, darunter u.a. Fiorello in „Il barbiere di Siviglia“, Silvano in „Un ballo in maschera“, Dancaïro in „Carmen“ (Neuinszenierung), Graf Dominik in „Arabella“, Happy in „La fanciulla del West“ (Neuinszenierung) und L'Officier in „Dialogues des Carmelites“ unter Simone Young. In Hamburg gab er im Alter von 22 Jahren sein sehr erfolgreiches Debüt als Belcore in „L'elisir d'amore“, als er kurzfristig für einen erkrankten Kollegen einsprang. In dieser Partie war er auch in der folgenden Spielzeit in Hamburg zu erleben.

Gastspiele führten Vincenzo Neri unter anderem mit einem Soloabend an das berühmte Opernhaus von Manaus in Brasilien. Bei den Seefestspielen in Berlin sang er den Moralès in „Carmen“ in der Inszenierung von Volker Schlöndorff. Im Sommer 2015 debütiert er als Ottokar in der Festspielproduktion „Der Freischütz“ in der Regie von KS Brigitte Fassbaender unter der Leitung von Georg Fritzsch, bei den Opernfestspielen in
Jennersdorf.

In der Spielzeit 2015/16 gab Vincenzo Neri sein Debüt an der Vlaamse Opera als Phedros in Zemlinskys „König Kandaules“ in der viel beachteten Inszenierung von Andrij Zholdak unter Leitung von Dmitri Jurowski. Am Opernhaus Halle übernahm er in einer Neuinszenierung die Partie des Moralès in „Carmen“.

In der kommenden Spielzeit wird er neben seinem Engagement an der Staatsoper Unter den Linden, an das Opernhaus in Halle zurückkehren sowie mit der Welturaufführung der Oper „Infinit Now“, von Chaya Czernowin unter der Leitung von Titus Engel an die Vlaamse Opera. Mit dieser Produktion wird er auch in der Pariser Philharmonie und am Nationaltheater Mannheim gastieren. Künftige Engagements beinhalten u.a. seine Rollendebüts als Conte in „Le nozze di Figaro“ bei den Bregenzer Festspielen sowie eine erneute Rückkehr an die Vlaamse Opera.

 

http://vincenzoneri.com/vin

 

Kontakt:
Manuela Kursidem
Email
Tel. +49 - 172 - 890 18 76