Hulkar SABIROVA
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Die usbekische Sopranistin erhielt ihre musikalische Ausbildung an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Mannheim. Studienergänzend besuchte sie Meisterkurse bei KS Brigitte Fassbaender und gewann den Sonderpreis beim ‚Anneliese Rothenberger‘-Gesangswettbewerb.

Die Spielzeit 2016/17 begann für die Künstlerin mit ihrem umjubelten Debut an der Vlaamse Opera in einer Serie „Die Zauberflöte“/’Königin der Nacht’, eine Partie, die Hulkar Sabirova regelmäßig an der Deutschen Oper Berlin singt und weiter auch in Aachen, Heidelberg, Kiel, Mannheim, Wiesbaden und an der Oper Köln gesungen hat. Des Weiteren folgt in der laufenden Spielzeit ihr Debut an der Semperoper Dresden als ‚Konstanze’/“Die Entführung aus dem Serail“ und am Spielzeitende ihr Debut mit der gleichen Partie bei den Festspielen in Savonlinna.

Die Künstlerin war 2009/10 Weisweiler Stipendiatin der Deutschen Oper Berlin und anschließend  für drei Spielzeiten Ensemblemitglied am selben Haus. Dort sang sie neben der ‚Königin’, Hüter der Schwelle/Falke/Stimme der Ungeborenen’/“Frau ohne Schatten“, ‚Berta’/“Il barbiere di Siviglia“, ‚Frasquita’/“Carmen“, ‚Xanthe’/“Die Liebe der Danae“ und im Rahmen der Eröffnung der Spielzeit 2012/13 die Partie ‚Sopran 1’ in Helmut Lachenmanns „Das Mädchen mit den Schwefelhölzern“, was zu einem Folgeengagement mit dieser Partie bei der Ruhrtriennale führte (Robert Wilson). Weitere Erfolge an der Deutschen Oper Berlin konnte sie u.a. mit ‚Lucia’/“Lucia di Lammermoor“ und dem Verdi-Requiem feiern.

Gastspiele führten Hulkar Sabirova 2011/12 ans Aalto-Theater Essen, wo sie mit großem Erfolg die ‚Olympia’ in „Les contes d’Hoffmann“ sowie die ‚Adele’ in der „Fledermaus“ unter Stefan Soltesz gestaltete, sowie im Sommer 2013 Contessa de Folleville in „Il viaggio à Reims“ bei den Rossini-Festspielen in Pesaro. Einen besonderen Erfolg hatte die Künstlerin im November 2015 mit dem Verdi-Requiem beim RSB unter der Leitung von Marek Janowski.

Ab 2013/14 gehörte sie für drei Spielzeiten dem Ensemble des Staatstheater Kassels an, wo sie eine fulminante ‚Rosalinde’ in der „Fledermaus“ sang, sowie auch ihre Rollendebüts als Iphigénie in „Iphigénie en Tauride“, Vitellia in „La clemenza di Tito“ und kürzlich als Norma/“Norma“ gab.

Im Sommer 2015 gab die Künstlerin ihr Debut als ‚Rosina’/“Il barbiere di Siviglia“ in der Arena di Verona, das Publikum wie Presse gleichermaßen begeisterte.
Zukünftige Projekte beinhalten ihre Rückkehr an die Deutsche Oper Berlin mit u.a. ‚Lucia’, ‚Königin der Nacht’, ‚Rosalinde’ und als ‚Madame Cortese’/“Il viaggio a Reims“ sowie ihr Debut am Teatro Real Madrid als ‚Lucio Cinna’/“Lucio Silla“.

Hulkar Sabirova begann ihre musikalische Ausbildung mit sieben Jahren, als sie als musikalisch hochbegabtes Kind im Staatlichen Internat aufgenommen wurde und in Geige und Klavier unterrichtet wurde.

 

Kontakt:
Elene Tschaidse
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Tel. +49 - 172 - 811 18 91
© Mimoza Veliu