Ladislav ELGR
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Der tschechische Tenor Ladislav Elgr hat sich seit einigen Jahren an allen großen europäischen Bühnen etabliert und singt dort sein Fach mit großem Erfolg.

Die Spielzeit 2017/18 begann für den Künstler mit zwei Neuproduktionen „Aus einem Totenhaus“/'Skuratov‘, an der Opéra de Paris, Bastille und am Royal Opera House Covent Garden, wo Ladislav Elgr zugleich sein sehr erfolgreiches Debut gab. Es folgte eine Neuproduktion „Lady Macbeth von Mzensk“/Sergej am Teatro San Carlo in Neapel und zum Ende der Saison eine Neuproduktion „Der Spieler“ mit seinem umjubelten Rollendebut als 'Alexey' an der Vlaamse Opera in Antwerpen.

Höhepunkte vorheriger Spielzeiten waren u.a. sein großer Erfolg als ‚Erik’ in einer Neuproduktion „Der Fliegende Holländer“ an der De Vlaamse Opera Antwerpen, die Uraufführung „Edward II“/’Piers de Gaveston’ (Christoph Loy; Thomas Sondergard) an der Deutschen Oper Berlin, sein Debut bei den Los Angeles Philharmonics mit „Glagolitische Messe“ (Gustavo Dudamel), sein Rollendebut als ‚Dionysos‘/„Die Bassariden“ (Mario Martone; Stefan Soltesz) an der Oper Rom, die Neuproduktion „Vec Makropulos“/‚Albert Gregor’ (David Hermann; Donald Runnicles) an der Deutschen Oper Berlin, an der Hamburgischen Staatsoper ‚Boris‘/“Katja Kabanova“, sein Debut am National Center for the Performing Arts (NCPA) in Peking in einer Neuproduktion „Rusalka“/‘Prinz‘ (Hugo de Ana; Ratislav Stur) sowie sein Rollendebut als ’Jim Mahoney’ in einer Calixto Bieito Inszenierung „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ an der De Vlaamse Opera Antwerpen. Des Weiteren seine Rückkehr an die Semperoper Dresden als Leukippos/“Daphne“ (Omer Meir Wellber), sein Debut an der Staatsoper Berlin als Skuratov/„Aus einem Totenhaus“ (Sir Simon Rattle), sein Rollendebut als ‚Boris‘/“Katja Kabanova“ an der Opéra de Toulon, sein Rollendebut als ‚Matteo’/“Arabella“ in einer Neuproduktion an der Oper Köln (Renaud Doucet; Stefan Soltesz), eine Neuproduktion „Rusalka“/’Prinz’ am Aalto Theater Essen (Lotte de Beer; Tomás Netopil), seine Rückkehr zu den Wagner-Tagen in den Palast der Künste nach Budapest als ‚Froh‘/“Das Rheingold“ (Ádám Fischer). Ebenso sang Ladislav Elgr die Partie des ‚Prinzen‘/“Rusalka“ beim Glyndebourne Festival (on tour) und am Grand Théâtre de Genève. Am Teatro La Fenice in Venedig war er als ‚Froh’ zu hören und er gab dort ebenso sein Rollendebüt als ‚Albert Gregor‘/“Vec Makropulos“. Beim Janacek-Festival in Brno sang der Künstler in einer Gastproduktion des Theater an der Wien den ‚Kudrjáš‘/“Katia Kabanova“, beim Osterklang Festival Wien 2009 den ‚Judas‘ in Birtwistles “The Last Supper“, an der Oper Graz den 'Edwin‘/“Die Csardasfürstin“ in der Inszenierung von Peter Konwitschny.

Eine regelmäßige Zusammenarbeit verbindet den Künstler mit dem Theater an der Wien, wo er u.a. 2011 als Bes in der Uraufführung von Lera Auerbachs „Gogol“, 2012 für die Neuproduktion „Francesca da Rimini“|“Jolanta“/ als ‚Dante|Alméric‘, in einer konzertanten Aufführung von Dvoraks „Geisterbraut“ und als ‚Nathanael’/“Lazarus“ (Claus Guth; Michael Boder) zu Gast war.

Weitere Stationen waren u.a. eine sehr erfolgreiche konzertante „Daphne“/‘Leukippos‘ beim Helsinki Festival (Susanna Mälkki), sein Debut an der Opéra de Paris Bastille in einer Neuproduktion von “Vec Makropulos“/‘Janek‘ (Krzyszof Warlikowsky; Susanna Mälkki), sein Debut an der Deutschen Oper Berlin als ‚Steva‘/“Jenufa“ (Donald Runnicles) und sein Debut in Antwerpen, wo er mit seinem eindringlichen Rollenportrait des ‚Sergei‘ in der Neuproduktion „Lady Macbeth von Mzensk“ (Dmitri Jurowski; Calixto Bieito) Publikum und Presse zu einhelliger Begeisterung führte. Weiter die Neuproduktion „Svanda Dudak“/‘Babinsky‘ (Axel Köhler/Constantin Trinks) an der Semperoper Dresden, deren Aufnahme als CD erschienen ist.

Ebenso war Ladislav Elgr als Prinz in einer konzertanten Aufführung von “Rusalka“ (James Gaffigan) im Concertgebouw Amsterdam zu erleben sowie in einer halbszenischen Produktion von Benjamin Brittens „The Prodigal son“/‘son‘ unter der Leitung von James Conlon und mit dem Orchester des Teatro dell’Opera di Roma in der Basilica di Santa Maria in Ara Coeli in Rom.

Der Künstler hat ein ausgesuchtes Konzertrepertoire und war u.a. als Solist in Dvoraks „Stabat Mater“, Mendelssohn-Bartholdys “Die Erste Walpurgisnacht“ (unter Thomas Hengelbrock), in “Elias“ (NDR Sinfonieorchester) in Hamburg, Lübeck und Bremen, in Janaceks “Šarka“ mit dem RSB in der Berliner Philharmonie (unter Marek Janowski), in Bruckners „Te Deum“, Haydns “Die Schöpfung“, Händels “Messias“, Beethovens “Neunte Sinfonie“ sowie erstmals im November 2010 in Verdis „Requiem“ im Herkulessaal in München zu hören. Im März 2010 gab Ladislav Elgr sein erfolgreiches Debüt mit den Wiener Philharmonikern unter der Leitung von Pierre Boulez im Wiener Musikverein mit Janaceks “Glagolitische Messe“.

Ladislav Elgr studierte an der Prager Akademie für Darstellende Künste trat in dieser Zeit bereits an verschiedenen Stadttheatern der Tschechischen Republik auf, u.a. als Maškarón in Martinůs “Hry o Marii“, ‚Vašek‘/“Die verkaufte Braut“ und in den vier Tenorpartien in Janaceks “Vylety pane Brouckovy“ (Sir Charles Mackerras) am Nationaltheater Prag. Beim Smetanafestival in Litomyšl gab er sein erfolgreiches Debut als ‚Jeník‘/“Die verkaufte Braut“.

Nach einer Saison (2005/06) im Opernstudio des Staatstheaters Nürnberg war er von 2006-2008 Mitglied des Internationalen Opernstudios der Staatsoper Hamburg.2008/09 wechselte Ladislav Elgr für zwei Spielzeiten ins Ensemble der Volksoper Wien, wo er Partien wie ‚Tamino‘/“Die Zauberflöte“, ‚Alfred‘/“Die Fledermaus“, ‚Lysander‘/“Der Sommernachtstraum“, ‚1. Fremde‘/“Der Vetter aus Dingsda“, ‚Lorenzo‘/“Fra Diavolo“, ‚Nando‘/“Tiefland“ sang.

Zukünftige Projekte beinhalten eine Neuproduktion „Der fliegende Holländer“ an der Oper Leipzig, „Aus einem Totenhaus“ am La Monnaie Brüssel und an der der Opéra de Lyon, seine Rückkehr ans Theater an der Wien und an die Staatsoper Berlin sowie an die Deutsche Oper Berlin.

 


 

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