Kyungho KIM
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Gala / Solist – Altenburger Opernnächte 2018
Philharmonie Thüringen; Dirigent: Laurent Wagner, Juli 2018

„Kraftvoller koreanischer Tenor.
Der für eine solche Operngala unerlässliche Tenor ist der koreanische Sänger Kyungho Kim, ausgeliehen von der Oper Leipzig. Kraftvoll stieg er in den Ring und sang, was man ihm aufgetragen hatte: Duette mit Anne Preuß, „Holde Aida“ aus Verdis gleichnamiger Oper und die erste Zugabe als ein Muss für jede große Gala: die Arie des Kalaf „Nessun dorma“. Alles souverän gesungen mit allen Spitzentönen, wie es sich für einen solchen Tenor gehört. Das Publikum nahm es jubelnd an.“
--- Manfred Hainich, 1800 Verzückte in den Altenburger Opernnächten, in: Leipziger Volkszeitung, 05.07.2018

 

La Bohème / Rodolfo – Birgitta Festival Tallinn
Dirigent: Risto Joost; Regie: Marco Gandini, August 2018

„Esitus oli elav ja loomulik, eriti meeldis mulle Rodolfo osas esinenud Kyungho Kim oma kauni pehme hääletämbri ja loomuliku mänguoskusega. Samuti jättis oma efektsete koloratuuride ja kiiresti vahelduvate hääletämbritega väga hea mulje Lara Lagni kapriisse ja iseka, ent siiski südamliku Musetta osas.“
[Die Darstellung war lebhaft und natürlich, besonders gefiel mir Kyungho Kim, der als Rodolfo mit seiner schönen weichen Stimme und seinem natürlichen Spiel auftrat. Mit seiner effektvollen Farbgebung und den sich schnell bewegenden Gesangslinien hinterließ er einen sehr guten Eindruck]
--- Kadri-Ann Sumera, Heas traditsioonis “Birgitta” festival, in: ajakirimuusika.ee, 03.10.2018

„Tenor Kyungho Kim on ilmselgelt väiksema rollipagasiga laulja, kuid ta musitseerib meeliköitvalt loomulikult ja tal on sõna tõsises mõttes kuldaväärt hääl — soe, ümara kõlaga tämber ja hea diapasoon.“
[Tenor Kyungho Kim hat offensichtlich eine kleine Gesangspartie, aber er spielt magisch natürlich und hat eine ernsthaft sprechende, goldene Stimme - eine warme, runde Stimme und eine gute Reichweite.]
--- Tiiu Levald, Muljeid suvistest ooperilavastustest, in: Teater.Muusika.Kino., November 2018

 

Jubiläumskonzert zum 10-jährigen Bestehen des Internationalen Opernstudios der Staatsoper Unter den Linden am 13. Februar 2018

„Der koreanische Tenor Kyungho Kim überzeugte besonders als Rodolfo im Duett mit Gal James in „O soave fanciulla“ aus La bohème dank seines messerscharfen weit tragenden Heldentenors.“
--- Benedikt Zacher, Ein beeindruckendes Jubiläumskonzert mit zukünftigen Opernstars, in: bachtrack, 14.02.2018

„Kyungho Kim, der so richtig erst im zweiten Teil des Abends mit Liedern zum Zuge kam und aus Mahlers „Lied von der Erde“ den Trunkenen im Frühling sang, auch einem größeren als dem Kammerorchester gewachsen gewesen wäre und dessen Tenor strahlte, bruchlos die Register durchmaß und das „Firmament“ zu umspannen schien.“
--- Ingrid Wanja, Jubiläumskonzert des Opernstudios. Erfolgsmodell!, in: Opera Lounge, 13.02.2018

„Beachtlich auch, was der steingesichtige Südkoreaner Kyungho Kim an Tenorstahl entfesselte, das könnte bei guter Führung durchaus Richtung Wagner-Fach gehen.“
--- Manuel Brug, Na, dann Prost: Zehn Jahre Opernstudio der Lindenoper, in: Brugs Klassiker / Die Welt, 14.02.2018

 

Roméo et Juliette / Roméo – NP Staatstheater Kassel
Dirigentin: Anja Bihlmaier; Inszenierung: Jim Lucassen, April-Juni 2017

„Als Roméo macht Gasttenor Kyungho Kim mit schlackenlosem Timbre und natürlich strömenden Gesangsbögen auf sich aufmerksam.“
--- Georg Pepl, Liebe verleiht Flügel, in: Frankfurter Rundschau, 09.04.2017

„Für die Partie des Roméo ist Kyungho Kim mit seinem schlanken, stets durchschlagskräftigen Tenor ebenfalls eine perfekte Besetzung.“
--- Voller Wärme und Melodienseligkeit, in: Göttinger Tagblatt, 16.04.2017

„Zunehmend souverän nach anfänglicher Zurückhaltung verleiht Kyungho Kim dem jungen Roméo mit schlankem Tenor Ernsthaftigkeit und Gefühlstiefe.“
--- Der kurze Moment im Paradies: Charles Gounods Oper „Roméo et Juliette“ in Kassel, in: HNA, Hessische/Niedersächsische Allgemeine, 09.04.2017

 

Roméo et Juliette / Roméo – NP Oper Graz
Dirigent: Robin Engelen; Inszenierung: Ben Baur, November 2016-März 2017

„Ebenso begeistert wurde Kyungho Kim als Roméo aufgenommen, er verfügte über strahlende Höhen ebenso wie über eine tragfähige Mittellage.“
--- Karin Zehetleitner/APA, "Roméo et Juliette" in der Grazer Oper: Liebesleid in Downton Abbey, in: Kleine Zeitung, 06.11.2016

„Für die wohl berühmtesten Liebenden der Literaturgeschichte hat die Oper Graz mit Sophia Brommer und Kyungho Kim zwei ideale Interpreten aufzubieten. Optisch und stimmlich harmonierten die beiden ideal und auch in ihrer darstellerischen Kompromisslosigkeit standen sie sich in nichts nach - beide beschränkten sich nicht auf Standardgesten, sondern ließen sich völlig auf die psychologische und mitunter stark reduzierte Personenregie des Regisseurs ein. […] Ebenso differenziert und vielschichtig präsentierte sich Kyungho Kims Roméo. Der Tenor verfügt über ein Timbre, das an von der Sonne gewärmtes Teakholz erinnert und legte eine große Bandbreite an Emotionen in seine Interpretation. Waren Roméo und seine Juliette schon jeder für sich betrachtet sehr gut, waren sie in den gemeinsamen Duetten eine regelrechte Wucht. Die Stimmen verschmolzen zu einem berückenden Klang und rührten das Publikum zu Tränen - und wer nicht ohnehin schon bei „Va, je t'ai pardonné“ nach einem Taschentuch gegriffen hat, tat dies spätestens in der Sterbeszene. Ohne große, opernhafte Gesten oder aufgesetzte Dramatik wurde man hier vor schwarzem Hintergrund auf beinahe leerer Bühne Zeuge des Verlöschens zweier Seelen. […] Die zeitlose Geschichte einer unmöglichen Liebe, Musik der großen Gefühle und zwei grandiose Sänger in den Titelrollen“
--- Isabella Steppan, Eine Hochzeit und vier Todesfälle: Grazer Premiere von Roméo et Juliette, in: bachtrack, 07.11.2016

 

CD: I gioielli della Madonna (Naxos, Juli 2016)
Kyungho Kim: Gennaro
Slovakisches Radio Symphonie Orchester; Dirigent: Friedrich Haider

„El elenco es nutrido, esforzado y digno. De los protagonistas destaca claramente el tenor que encarna a Gennaro (Kyungho Kim), rico de medios, seguro de técnica y dueño de una línea difícil (el verismo anfractuoso) que resuelve con total musicalidad.“
[Die Besetzung ist stark, strebsam und würdig. Von den Protagonisten sticht deutlich der Tenor heraus, der Gennaro spielt (Kyungho Kim), mit einer reichen Mittellage, technischen Sicherheit und Herr einer schwierigen Gesangslinie (der holprige Verismo), die er mit einer uneingeschränkten Musikalität meistert.]
--- Blas Matamoro, Grabaciones Ópera. Wolf-Ferrari: Las joyas de la Virgen., in: Scherzo, No. 327, S. 67, Dezember 2016

„Gennaro de Kyungho Kim qui a, lui, ce caractère juvénile dans la voix. Après avoir accumulé les troisièmes rôles au Staatsoper de Berlin, cet artiste coréen est devenu le ténor à tout faire de l’opéra de Bratislava (Duc de Mantoue, Rodolfo, Roméo), avant de revenir plus récemment en Allemagne pour être régulièrement Tamino ou Rodolfo à Leipzig. Il sait en tout cas rendre immédiatement émouvant le drame de son personnage, sans donner l’impression de devoir forcer pour se faire entendre.“
--- Laurent Bury, C'est toujours tout ou rien, in: Forum Opéra, 06.07.2016

„Kyungho Kim als Gennaro is sober, maar wel gevoelvol en gegrepen. Indringend is zijn donker barytonaal timbre dat perfect past bij het personage, hij brengt zijn obsessie voor Maliella karaktervol tot de luisteraar. Overigens wat een finale in de derde acte.“
[Kyungo Kim als Gennaro ist schlicht, aber durchaus gefühlvoll und ergreifend. Faszinierend ist sein dunkles baritonhaftes Timbre, das perfekt zu seiner Figur passt. Er demonstiert dem Zuhörer charaktervoll seine Besessenheit für Maliella. Übrigens, was für ein Finale im dritten Akt.]
--- Prof. Dr. Aloïs Van Tongerloo, Liefde en waanzin in het Napolitaanse milieu van de Camorra. Cd's, Recensies, in: Klassiek Centraal, 17.01.2017

 

Rigoletto / Herzog von Mantua - Slovakisches Nationaltheater Bratislava
Dirigent: Friedrich Haider; Regie: Martina Schüler, 2016

„Kyungho Kim (Vojvoda z Mantovy) je stálym hosťom Opery SND, dokonca v talianskom repertoári je jeho najspoľahlivejšou oporou. Od premiéry sa jeho hlas neustále vyvíja, dnes už nielen tmavším timbrom, ale aj rastúcim objemom tónu speje k odboru lirico spinto. Pokiaľ bude odolávať dramatickým úlohám, o perspektíve jeho ďalšieho rastu niet pochýb. Kim je technicky vyspelý, má príkladnú legatovú kultúru, hlas znie kovovo, koncentrovane, bez zlomov v registroch, a jeho výšky majú zriedka počutý lesk.“
[Kyungho Kim (Herzog von Mantua) ist ständiger Gast der SND-Oper, selbst im italienischen Fach ist seine Unterstützung die zuverlässigste. Seit der Premiere hat sich seine Stimme ständig weiterentwickelt, nicht nur mit einem dunkleren Timbre, sondern auch mit einer zunehmenden Lautstärke seines Lirico Spinto. Auch wenn er sich dramatischen Aufgaben widersetzt, besteht kein Zweifel an der Aussicht auf sein weiteres Wachstum. Kim ist technisch ausgereift, er hat eine vorbildliche Legato-Kultur, die Stimme klingt metallisch, konzentriert, ohne Registerbrüche, und seine Höhe leuchtet selten.]
--- Pavel Unger, SND Bratislava: Hila Fahima a stálí hosté v Rigolettovi, in: Opera+, 11.05.2016

 

I gioielli della Madonna / Gennaro – Slovakisches Nationaltheater Bratislava
Dirigent: Friedrich Haider; Inszenierung: Manfred Schweigkofler, Mai 2015-2016

„Kyungho Kim in der Rolle des jungen Gennaro mit schönem, seidenglänzendem Tenor, der die Rolle des „Muttersöhnchens“ mit geradezu berührender Naivität zu vermitteln vermag.“
--- Reingard Platzer, Bratislava: „Der Schmuck der Madonna“ im Neuen Opernhaus, in: Online Merker, 01.10.2016

„With his flawlessly radiant high notes and slightly dark-hued timbre, the young tenor Kyungho Kim repeatedly took the audience’s breath away with his singing as Gennaro“
--- Wolf-Ferrari: The Jewels of the Madonna – Slovakian National Opera, Bratislava, in: Das Opernglas, 22.07.2015

„Kyungho Kim’s Gennaro was a sober, intense young man with a neatly observed obsessive nature. Kyungho Kim’s voice had a richly powerful dark timbre allied to an heroic steadiness which brought forth a finely consistent account of the taxing role. His final scene, being castigated for sacrilege by the Camorra was as powerful as it was harmonically innovative with Wolf-Ferrari stretching tonality to breaking point. Though Gennaro’s obsessions make him a rather difficult to love character, Kyungho Kim’s performance went a long way towards eliciting our sympathy.“
--- Robert Hugill, Ermanno Wolf-Ferrari: The Jewels of the Madonna, in: opera Today, 31.05.2015

 

La Bohème / Rodolfo – WA Oper Leipzig
Dirigent: Christoph Gedschold; Inszenierung: Peter Konwitschny, Dezember 2014

„Der Südkoreaner Kyungho Kim, der in dieser Saison auch in „Nabucco“ zu hören ist, gibt einen rührseligen Rodolfo. Der Heldentenor gefällt, weil er das fortwährende Leiden seiner Figur selbstsicher in den gesanglichen Vortrag zu implementieren weiß.“
--- Martin Schöler, Blumen für Mimi und Musetta: Oper Leipzig spielt wieder „La Boheme“, in: Leipziger Internet Zeitung, 21.12.2014

 

Manon / Chevalier Des Grieux (konzertant) – Erstaufführung Theater Dortmund
Dortmunder Philharmoniker; Musikalische Leitung: Lancelot Fuhry, Dezember 2012-Januar 2013

„Kyungho Kim sang den Mann, der Manon hörig ist, mit baritonal gefärbtem, kleinen, sehr kultivierten Verdi-Tenor. Und einer Stimme, die standhafter ist als der Chevalier. Dieser Gastsänger war ebenfalls eine Entdeckung.“
--- Julia Gaß, Luxusfrau mit Luxusstimme, in: Dorstener Zeitung, 17.12.2012

„Kim singt als Des Grieux Marguerre glaubhaft verliebt an und verfügt über einen wunderbar strahlenden Tenor, der sich fast problemlos in die höchsten Höhen emporschwingt. Im fünften Akt gelingt den beiden eine grandiose Tragik, die in Manons Tod in den Armen des Geliebten gipfelt.“
--- Thomas Molke, Manon. Gala mit / für eine Sängerin, in: Online Musik Magazin, 16.12.2012

„Beginnen wir mit Kyungho Kim als Chevalier Des Grieux, der seine Leidenschaft für die bezaubernde Manon auch stimmlich zu großer Vehemenz steigert. Der Koreaner wächst dabei über sich selbst hinaus. Er beginnt mit schlankem Timbre, zeigt sich dabei der Eleganz des französischen Idioms durchaus gewachsen. Die Strahlkraft und Glut, die sein Tenor später immer stärker entwickelt, klingt dabei zunehmend gelöster. Eine bravouröse Leistung, die eine One-Woman-Show glückreich verhindert.“
--- Anke Demirsoy, Die Eleganz der Grande Dame: Massenets „Manon“ am Theater Dortmund, in: Westfälischen Anzeiger / Revierpassagen, 19.12.2012

„Diese zusätzliche Schwierigkeit durch den gesprochenen französischen Textes meisterte auch Kyungho Kim als Des Grieux erstaunlich gut. Überhaupt war sein helltimbrierter schlanker bestens fokussierter Tenor sehr passend für diese  etwas sentimental angelegte Partie. Seine Arie im II. Akt „Je ferme les yeux“ (Ich schließ die Augen) mit der Vision des einfachen Lebens an der Seite Manons piano mit wunderschönem klaren Legato gestaltet war ebenso eine  Sensation  wie seine makellosen Spitzentöne bis zum ff-hohen b etwa in der Arie in der Kirche St.-Sulpice zu Beginn des IV.Aktes. Die zahlreichen Duette der beiden waren denn auch ein Fest für die Ohren.“
--- Sigi Brockmann, Manon. Ein schönerer Operntod geht nicht, in: Der Opernfreund, 16.12.2012

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