Hulkar SABIROVA
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Die usbekische Sopranistin erhielt ihre musikalische Ausbildung an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Mannheim. Studienergänzend besuchte sie Meisterkurse bei
KS Brigitte Fassbaender und gewann den Sonderpreis beim ‚Anneliese Rothenberger‘-Gesangswettbewerb.

Höhepunkte der Spielzeit 2017/18 waren u.a. ihre sehr erfolgreichen Debuts an der Semperoper Dresden und bei den Festspielen Savonlinna, jeweils als ‚Konstanze’/“Die Entführung aus dem Serail“. Ebenso ihr Debut am Teatro Real Madrid als ‚Lucio Cinna’/“Lucio Silla“. Später in der Spielzeit folgt ihre Rückkehr an die Deutsche Oper Berlin sowohl als ‚Rosalinde’/“Die Fledermaus“ als auch als ‚Madame Cortese’ in einer Neuproduktion „Il Viaggio a Reims“.

Zukünftige Projekte beinhalten u.a. ihr Debut am Bolshoi Theater in einer Neuproduktion „Il barbiere di Siviglia“/Rosina, ihr Debut an der Hamburgischen Staatsoper und Konzerte mit den Münchner Philharmonikern. Neue Rollen sind u.a. ‚Leonora’/“Trovatore“, ‚Elettra’/“Idomeneo“, „Alcina“/Titelpartie.

Die Künstlerin war 2009/10 Weisweiler Stipendiatin der Deutschen Oper Berlin und anschließend für drei Spielzeiten Ensemblemitglied am selben Haus. Dort sang sie neben der ‚Königin’, ‚Hüter der Schwelle‘/‘Falke‘/‘Stimme der Ungeborenen’/“Frau ohne Schatten“, ‚Berta’/“Il barbiere di Siviglia“, ‚Frasquita’/“Carmen“, ‚Xanthe’/“Die Liebe der Danae“ und im Rahmen der Eröffnung der Spielzeit 2012/13 die Partie ‚Sopran 1’ in Helmut Lachenmanns „Das Mädchen mit den Schwefelhölzern“, was zu einem Folgeengagement mit dieser Partie bei der Ruhrtriennale führte (Robert Wilson). Weitere Erfolge an der Deutschen Oper Berlin konnte sie u.a. mit ‚Lucia’/“Lucia di Lammermoor“ und dem Verdi-Requiem feiern.

Gastspiele führten Hulkar Sabirova 2011/12 ans Aalto-Theater Essen, wo sie mit großem Erfolg die ‚Olympia’ in „Les contes d’Hoffmann“ sowie die ‚Adele’ in der „Fledermaus“ unter Stefan Soltesz gestaltete, sowie im Sommer 2013 Contessa de Folleville in „Il viaggio à Reims“ bei den Rossini-Festspielen in Pesaro. Einen besonderen Erfolg hatte die Künstlerin im November 2015 mit dem Verdi-Requiem beim RSB unter der Leitung von Marek Janowski.

Ab 2013/14 gehörte sie für drei Spielzeiten dem Ensemble des Staatstheater Kassels an, wo sie eine fulminante ‚Rosalinde’ in der „Fledermaus“ sang, sowie auch ihre Rollendebüts als Iphigénie in „Iphigénie en Tauride“, Vitellia in „La clemenza di Tito“ und als Norma/“Norma“ gab.

Im Sommer 2015 gab die Künstlerin ihr Debut als ‚Rosina’/“Il barbiere di Siviglia“ in der Arena di Verona, das Publikum wie Presse gleichermaßen begeisterte.

Hulkar Sabirova begann ihre musikalische Ausbildung mit sieben Jahren, als sie als musikalisch hochbegabtes Kind im Staatlichen Internat aufgenommen wurde und in Geige und Klavier unterrichtet wurde.

 

Kontakt:
Elene Tschaidse
Email
Tel. +49 - 172 - 811 18 91
© Mimoza Veliu