Martin SUMMER
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Martin Summer wurde 1988 in Feldkirch geboren und schloss am Vorarlberger Landeskonservatorium ein Kontrabassstudium bei Prof. Francisco Obieta und den Lehrgang für Chorleitung und Kirchenmusik erfolgreich ab. Für sein Engagement als Chorleiter des Magnuschores Röns bekam er 2012 den 'Förderpreis des Chorverbandes Vorarlberg'.
Ab September 2012 studierte Martin Summer bei Frau Prof. Claudia Rüggeberg an der Kunstuniversität Graz Gesang, im Juni 2018 schloss er sein Studium mit dem Master ab.

Von Februar 2016 bis Ende Juni 2017 war der Künstler an der 'Accademia Teatro alla Scala' in Mailand und dort u.a. in einer Neuproduktion der Accademia als 'Sarastro' in "Die Zauberflöte" (Ádám Fischer; Peter Stein), in einer Produktion für Kinder als 'Osmin' in "Die Entführung aus dem Serail" und als 'Mönch' in einer Neuproduktion "Don Carlo" (Myung-Whun Chung; Peter Stein) zu hören. Zudem trat er als Solist im Mozart-"Requiem" im Duomo di Tortona unter der Leitung von Zubin Mehta auf.

Ab der Spielzeit 2017/18 gehörte Martin Summer für zwei Spielzeiten dem Ensemble des Theaters St. Gallen an. Dort interpretierte er zuletzt Partien wie 'Colline' /"La Bohème", 'Podestà' /"Die Gezeichneten", 'Rocco' und 'Minister' /"Fidelio" und 'Goffredo' /"Il Pirata", in den Neuproduktionen "Il Trovatore" die Partie 'Ferrando' und in "L’Incoronazione di Poppea" die Partie 'Seneca'. Außerdem wirkte er in "Die Jahreszeiten" (szenisch) mit, war in "Don Carlo"/ 'Frate' und in einem russischen Doppelabend mit Rimsky-Korsakows "Der unsterbliche Kaschtschei"/ 'Held Sturmwind' und Strawinskys "Die Nachtigall"/ 'Der Bonze' zu erleben.

Gastengagements führten den jungen Künstler 2017 u.a. als 'Bartolo' und 'Antonio' in einer Studioproduktion von "Le nozze di Figaro" zu den Bregenzer Festspielen (Hartmut Keil; Jörg Lichtenstein), als 'Frère Laurence' in einer halbszenischen Aufführung von "Roméo et Juliette" mit dem Bayerischen Rundfunkorchester (Kerri-Lynn Wilson) nach Ingolstadt, als 'Zuniga' /"Carmen" ans Stadttheater Klagenfurt, mit einer Familienoper von Elisabeth Naske ans Opernhaus Graz sowie als 'Sarastro' und 'Commendatore' /"Don Giovanni" an die Kunstuniversität Graz.

Konzerte führten Martin Summer u.a. zum Styriarte Festival nach Graz, zum Brucknerfest nach Linz und zur Schubertiade nach Hohenems. Als Solist im Oratorienbereich ist er in Österreich, in der Schweiz, in Deutschland und in Italien tätig. Er studiert Lied bei Joseph Breinl und besuchte Meisterkurse u.a. bei Robert Holl, Kurt Widmer, Christa Ludwig, Brigitte Fassbänder, Renato Bruson, Luciana Serra, Luciana d’Intino, Julius Drake, Wolfram Rieger und Rudolf Jansen. Zusammen mit seinem Klavierpartner Tobias Neubauer gibt Martin Summer regelmäßig Liederabende, und erreichte 2015 das Finale beim Internationalen Kammermusik Wettbewerb 'Schubert und die Musik der Moderne' in Graz. Beim internationalen 'Paula-Salomon-Lindberg-Liedwettbewerb' im Oktober 2015 wurden beide mit Preisen ausgezeichnet. 2016 erhielt Martin Summer ein Stipendium der 'Armin Weltner'-Stiftung.

Seit der Spielzeit 2019/20 gehört der Künstler dem Ensemble der Hamburgischen Staatsoper an und sing dort u.a. 'Oberpriester des Baal' /"Nabucco", 'Titurel' /"Parsifal", 'Monterone' /"Rigoletto", 'Zuniga' /"Carmen", 'Sarastro' /"Die Zauberflöte", 'Eremit' /"Der Freischütz". Sehr erfolgreich war er u.a. auch als 'Mephisto' in der Uraufführung "IchundIch" (Johannes Harneit).

Zukünftige Gastengagements beinhalten u.a. ein Konzert Mozart "c-moll Messe" in Florenz (Adam Fischer), ein Konzert beim Festival Gstaad, 'Osmin' /"Die Entführung aus dem Serail" auf einer Tournee mit dem 'Concerto Stella Matutina', sowie mehrere Liederabende in Vorarlberg.

 

 

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