David Fischer | ©Christian Palm


Der fliegende Holländer – Premiere Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf
Musikalische Leitung: Axel Kober, Harry Ogg; Inszenierung: Vasily Barkhatov, Juni 2024

„Durchweg sehr gut besetzt ist das übrige Ensemble, allen voran David Fischer als Steuermann mit strahlend klarem Tenor“— Ulrike Kolter, Senta im Holländer-Fankult, in: Die deutsche Bühne, 17.06.2024


C.Ph.E. Bach: Die Auferstehung und Himmelfahrt Jesu / Solist – Concertgebouw Amsterdam
Dirigent: Francesco Corti; Nederlandse Bachvereniging, April 2024

„De lyrische stem van de tenor David Fischer neemt een vlucht in’ Ich folge Dir, verklärter Held’ (Ik volg u, verheerlijkte held), een ware overwinningsaria, met de jubelende trompetten in het orkest. Sterk en krachtig in de hoogte klinkt de zanger in Mein Herr, mein Gott, Dir ist das Reich (Mijn heer, mijn God! Van u is het koninkrijk), met duidelijk geprononceerde woordaccenten op ‘zu dir steigt mein Gesang empor’ (tot u stijgt mijn gezang op).“
[ Die lyrische Stimme des Tenors David Fischer erhebt sich in „Ich folge Dir, verklärter Held“, einer wahren Siegesarie, mit den jubelnden Trompeten im Orchester. Kräftig und kraftvoll klingt der Sänger in den Höhen bei „Mein Herr, mein Gott, Dir ist das Reich“, mit deutlich ausgeprägten Wortakzenten bei „Zu dir steigt mein Gesang empor‘“.]
— Olga de Kort, Oratorium C.Ph. E. Bach een verrijking, in: Place de l’Opera | Operamagazine.nl, 18.04.2024

“ … wohingegen David Fischers helle, anspringend ausgestaltete, deklamations- und diktionspräsente, räumlich verständliche Tenorregister wohliger Verve und Frische unterlagen. Er brillierte auch im Duett „Vater deiner schwachen Kinder“ mit Anna El-Khashems Sopran …“
— Jens Klier, Zeitsetzend: Die Auferstehung und Himmelfahrt Jesu von der Nederlandse Bachvereniging, in: bachtrack, 15.04.2024


Bach: Matthäus-Passion / Evangelist – Palau de la Música, Barcelona
Dirigent: Christoph Prégardien; Vespres d’Arnadí, März 2024

„David Fischer va ser un Evangelista extraordinari, que portà tot el pes dramàtic de l’obra amb una entrega absoluta i un magnetisme que es va fer encomanadís a director, músics i solistes. El tenor alemany va fer creïble i profundament humà el personatge dotant-lo de tendresa i passió – impactant el recitatiu “Quan la terra tremolà” – i va lluir una veu neta i càlida, ben projectada i juvenil per passa per sobre dels esculls tècnics amb facilitat.”
[ David Fischer war ein außergewöhnlicher Evangelist, der mit absoluter Hingabe und einer Anziehungskraft, die auf Regisseur, Musiker und Solisten ansteckend wirkte, die ganze dramatische Kraft des Werks trug. Der deutsche Tenor machte die Figur glaubwürdig und zutiefst menschlich, indem er ihr Zärtlichkeit und Leidenschaft verlieh – was sich auch im Rezitativ „Und die Erde erbebte“  [Anm: Rezitativ „Und siehe da, der Vorhang im Tempel zerriss“] niederschlug – und zeigte eine klare und warme Stimme, gut projiziert und jugendlich, die technische Anforderungen mit Leichtigkeit meisterte. ]
— Marta Porter, Una ‚Passió‘ de primer nivell internacional feta a cas, in: Revista Musical Catalana, 27.03.2024

„Escoltat el resultat de dilluns hem de dir que va ser un encert la tria de Prégardien perquè, en efecte, vam poder gaudir de la flexibilitat en els corals o del contingut dramàtic dels recitatius amb un estratosfèric Evangelista de David Fischer, no oblidem aquest nom, i un interessant Jesús de Pau Armengol que va cantar la seva part de memòria.“
[ Nachdem wir uns das Ergebnis vom Montag angehört haben, müssen wir sagen, dass die Wahl von Prégardien ein Erfolg war, denn tatsächlich konnten wir die Flexibilität der Chöre oder den dramatischen Inhalt der Rezitative mit einem stratosphärischen Evangelisten von David Fischer genießen, diesen Namen dürfen wir nicht vergessen, und einen interessanten Jesús von Pau Armengol, der seine Rolle auswendig sang. ]
— Oriol Pérez Treviño, A la recerca de la tradició perduda, in: El Punt Avui, 28.03.2024


Bach: Matthäus-Passion / Evangelist – Auditorio National de Música, Madrid
Dirigent: Christoph Prégardien; Vespres d’Arnadí, März 2024

„El equipo de cantantes reunidos para la ocasión resultó muy solvente. De entre ellos, sobresalió con luz propia y concentró toda la atención el tenor alemán David Fischer quien, con un canto ricamente esmaltado, noble y matizado dotó de toda la estatura vocal necesaria a la parte del Evangelista. ¡Chapeau!“
[ Das für diesen Anlass zusammengestellte Sängerteam erwies sich als sehr redlich. Unter ihnen in ganz besonderer Weise hervorstechend und alle Aufmerksamkeit auf sich ziehend der deutsche Tenor David Fischer, der mit seinem schillernden, edlen und nuancierten Gesang der Rolle des Evangelisten die notwendige stimmliche Statur verlieh. Chapeau! ]
— Redaktion Opera World, La «Pasión según San Mateo, de J. S. Bach, en el Universo Barroco de Madrid, in: Opera World, 24.03.2024

„En el apartado solista vocal debemos destacar sobremanera la labor técnica, estilo musical y expresividad de David Fischer, quien firmó un intachable rol de Evangelista, sin que estar bajo a las órdenes de quien fuera uno de los mejores Evangelistas que la interpretación moderna de este complejo y mítico papel, Christoph Pégardien, mermara o pusiera nervioso aparentemente a Fischer. David Fischer asombró a la sala con su bello timbre que conjugó a la perfección una voz que encaja a la perfección con la escritura bachiana, que su registro vocal se sentía siempre cómodo en el agudo, y que realizó una intachable y modélica prosodia del idioma germano en todos y cada uno de sus recitativos“
[ Im Bereich der Gesangssolisten müssen wir die technische Arbeit, den musikalischen Stil und die Ausdruckskraft von David Fischer hervorheben, der eine tadellose Leistung als Evangelista ablieferte, ohne dass einer der besten Evangelisten, der diese komplexe und mythische Rolle modern interpretiert, Christoph Pégardien, Fischer zu vernachlässigen oder nervös zu machen schien. David Fischer verblüffte den Saal mit seinem schönen Timbre, einer Stimme, die perfekt zur Bach’schen Komposition passt, mit einem stets angenehmen Stimmregister in der Höhe und mit einer tadellosen und vorbildlichen Prosodie der deutschen Sprache in jedem einzelnen seiner Rezitative ]
— Simón Andueza, Crítica / Hacia una Pasión según San Mateo propia – por Simón Andueza, in: Ritmo.es, 30.03.2024

„Hay que decir que esta interpretación de la Pasión según San Mateo fue en líneas generales muy disfrutable y con algunos elementos destacables, como el excelente Evangelista del tenor David Fischer […]. El tenor David Fischer hizo un Evangelista espléndido durante toda la velada y fue, sin duda, el mejor solista. Posee un bello timbre, con una voz clara y ligeramente metálica, con muy buena proyección, buenas articulaciones y un excelente fiato. Hizo un evangelista realmente muy convincente.“
[ Es muss gesagt werden, dass diese Aufführung der Matthäuspassion im Allgemeinen sehr erfreulich war, mit einigen herausragenden Elementen, wie dem hervorragenden Evangelisten des Tenors David Fischer […]. Der Tenor David Fischer gab den ganzen Abend über einen großartigen Evangelista und war zweifellos der beste Solist. Er hat ein schönes Timbre, eine klare, leicht metallische Stimme, sehr gute Projektion, gute Artikulation und eine ausgezeichnete Atmung. Er war in der Tat ein sehr überzeugender Evangelist. ]
— Manuela de Lara Ruiz, Madrid / Prégardien ofrece una ‘Pasión según San Mateo’ con luces y sombras, in: Scherzo.es, 28.03.2024


Eugen Onegin / Lenski – NP Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf
Musikalische Leitung: Vitali Alekseenok; Inszenierung: Michael Thalheimer, März-April 2024


„Auch David Fischer konnte bei seinem Rollendebüt als Lenski das Publikum restlos begeistern, das ihm am Ende des Abends stürmischen Beifall zollte.“
— Markus Lamers, Düsseldorf: „Eugen Onegin“, Peter Tschaikowsky, in: Der Opernfreund, 06.03.2024


Die Zauberflöte / Tamino – NP Oper Leipzig
Dirigent: Jonathan Darlington, Yura Yang, Ivan Repušić, Christoph Gedschold;
Inszenierung: Matthias Davids
Oktober-Dezember 2023

„Die Leipziger Premierenbesetzung überzeugte: Frech, selbstbewusst, burschikos. […] mit strahlendem Tenor David Fischer als Tamino“
— Bernhard Doppler, Die Leipziger Zauberflöte – wunderbarer Einstieg in eine komödiantische Opernwelt, in: MDR Klassik, 30.10.2023

„Weitere Höhepunkte des Bildes: Das sind Taminos Arie „Wie stark ist nicht Dein Zauberton“ mit großem Elefanten sowie die „Feuer- und Wasserprobe“ die das Prinzenpaar tatsächlich von den Elementen umgeben zeigt. David Fischer ist dabei ein jungenhafter Tamino mit schönem Ton und lockerem Spiel, ein Sympathieträger durch und durch.“
— Jens Daniel Schubert, Elefantenauftritt in der neuen Leipziger „Zauberflöte“, in: Sächsische Zeitung, 29.10.2023


Il re pastore / Agenore (konzertant) – Salzburger Festspiele 2023
Musikalische Leitung: Adam Fischer; Mozarteumorchester Salzburg, August 2023

„Sontuoso l’Agenore di David Fisher, voce baciata da tutte e nove le Muse e padrone di un fraseggiare capace di passare in un battito di ciglia dall’impeto alla riflessione. Ci piacerebbe ascoltarlo come Max nel Freischutz o ancora come Walther nel Tannhäuser, passando per tutti i personaggi tenorili del catalogo mozartiano.“
[ David Fishers Agenor ist üppig, eine von allen neun Musen geküsste Stimme und ein Meister einer Phrasierung, die im Handumdrehen vom Impuls zur Reflexion übergehen kann. Wir würden ihn gerne als Max im Freischütz oder als Walther im Tannhäuser hören und dabei alle Tenorfiguren aus Mozarts Katalog durchgehen. ]
— Alessandro Cammarano, Salisburgo: il Mozart-Matinée incorona il Re Pastore, in: Le Salon Musical, 19.08.2023

„De tintes más belcantistas y ligeros, el también tenor David Fischer compuso un Agenore noble y exquisitamente cantado, apoyado en un timbre hermoso y metálico y un fraseo mozartiano de finas resonancias.“
[ Mit mehr Belcanto und leichteren Obertönen komponierte David Fischer, ebenfalls Tenor, einen edlen und exquisit gesungenen Agenore, unterstützt von einem schönen, metallischen Timbre und einer Mozartschen Phrasierung mit feinen Resonanzen. ]
— Justo Romero, ‚Il re pastore‘, ópera como la copa de un pino, in: Scherzo.es, 20.08.2023

„L’Agénor de David Fischer a la ligne haute et claire. On apprécie la souplesse d’un chant bien mené – qui se distingue par une excellente prononciation italienne – et très stylé, le chanteur sait aussi doser le soupçon de vaillance qu’il faut au personnage pour clamer son désespoir de voir Tamiri lui échapper.“
[ David Fischers Agenor hat eine hohe, klare Linie. Wir schätzen die Flexibilität eines gut geführten Gesangs – das sich durch eine ausgezeichnete italienische Aussprache auszeichnet – und sehr stilvoll, weiß der Sänger auch den Hauch von Tapferkeit zu dosieren, den die Figur braucht, um ihre Verzweiflung darüber auszudrücken, dass Tamiri ihm entwischt. ]
— Jules Cavalié, Il re pastore, in: Avant Scène Opéra, 20.08.2023

„Als Agenore, ein Adliger aus Sidon, verkörperte der Tenor David Fischer die Loyalität der Figur gegenüber Alessandro, die Hingabe an Amintas Wohlergehen und das Streben nach der Förderung der Interessen seines Heimatlandes. Fischers hohe Tenorstimme machte diese wankelmütige und zuweilen überreizte Figur so sympathisch, wie sie nur sein kann, selbst in seiner Wutarie im zweiten Akt „Sol può dir come si trova“.
— Dr. Daniel Floyd, Mozarteum Salzburg: Mitreißende Aufführung von Mozarts „Il re pastore“, in: Das Opernmagazin, 24.08.2023


Szenen aus Goethes Faust / Ariel und Pater Ecstaticus – Stadttheater Ingolstadt
Musikalischen Leitung: Axel Kober; Duisburger Philharmoniker, Juli 2023


„Über einen herrlich brillierenden Tenor von unglaublich luzider Strahlkraft verfügt David Fischer als Ariel. In lyrisch vollendeter, makellos emporschwebender, luftiger Leichtigkeit geht über seinem schwelgerisch-ekstatischen Gesang wahrlich die Sonne auf.“
— Heike Haberl, Triumphale Aufführung, in: Donaukurier, 09.07.2023

„Welche Nuancen sich Goethes Text abgewinnen lassen, zeigt immerhin der noch junge David Fischer, der mit hellem, ausgewogenem Tenor den Ariel und den Pater Extaticus singt.“
— Michael Stallknecht, Strahlender Klang, in: Süddeutsche Zeitung, 10.07.2023


Szenen aus Goethes Faust / Ariel; Pater Ecstaticus – Philharmonie Mercatorhalle Duisburg
Dirigent: Axel Kober; Duisburger Philahrmoniker, März 2023

„Tenor David Fischer kann seine Stimme in den Arien fast unendlich strömen lassen“
— Rudolf Hermes, 8. Philharmonisches Konzert: So viel Aufwand wie noch nie zuvor, in: WAZ, 16.03.2023


Der Kaiser von Atlantis / Harlekin – WA Deutschen Oper am Rhein, Düsseldorf
Musikalische Leitung: Christoph Stöcker; Inszenierung: Ilaria Lanzino, März-Mai 2023

„großartig Luke Stoker als der Tod und David Fischer als Harlekin, das voneinander abhängige Gegensatzpaar von Leben und Tod.“
— Dagmar Kurtz, Widerstand – „Der Kaiser von Atlantis oder Die Tod-Verweigerung“ von Viktor Ullmann in der Deutschen Oper am Rhein, in: Theaterkompass, 14.03.2023


Die Zauberflöte / Tamino – WA Deutsche Oper am Rhein, Theater Duisburg
Dirigent: Vitali Alekseenok; Inszenierung: Suzanne Andrade, Barrie Kosky,
März-April 2023

„Ihr Tamino ist David Fischer aus dem Rheinopern-Ensemble, der mit klarem und kräftigem Tenor glänzt und auch einige heldische Töne besitzt.“
— Rudolf Hermes, Oper „Zauberflöte“ in Duisburg: Wenig Applaus, aber warum?, in: NRZ, 02.03.2023


La Périchole / Piquillo – NP MusikTheater an der Wien
Musikalische Leitung: Jordan de Souza; RSO Wien; Inszenierung: Nikolaus Habjan,
Januar 2023

„Ohne Frage hat David Fischer spätestens als Tamino vergangenes Jahr in Salzburg bewiesen, daß er ein lyrischer Tenor allererster Güte ist. So auch an diesem Abend und an zahlreichen Stellen ist er gesanglich schon fast zu schön für eine Operette. Dennoch ist er genau richtig besetzt, denn auch im Spiel verinnerlicht die Rolle, fragt sich – zu Recht – in was für einer absurden Clownswelt er eigentlich lebt und weigert sich, trotz Korrumpierungsversuchen durch Graf Panatellas und Don Pedro im Ibiza Style, da mitzumachen. Ganz offenbar ist das auch eine Herzensangelegenheit Herrn Fischers gewesen, hier mitzuspielen, sehr authentisch wirken sein Spiel und der Wunsch, sich gegen eine solche Welt der Korruption aufzulehnen. Die Klarheit seiner Stimme bildet dabei einen wunderbaren Kontrast zur harschen Realität. Quasi der Gesang des Piquillo als Symbol einer besseren, heren Welt. Für die Zukunft kann man sich nur wünschen, Herrn Fischer auch in anderen Rollen zu sehen, sowohl ein Don Ramiro als auch ein Ernesto sind ihm grundsätzlich zuzutrauen, bei passender Stimmentwicklung auch ein Tonio oder gar ein Parsifal. Bravo, bravissimo David Fischer, schön, prägnant, ein Ohrenschmaus!“
— Gualtier Malde, Wien / Museumsquartier/ Theater a.d.Wien: La Perichole – „Ich bin also verheiratet und in einem Museum!“, in: Online Merker, 26.01.2023

„Piquillo, den der glänzend singende David Fischer als netten Jungen mit dem Hang zur aggressiven Verzweiflung gibt, der für Sekunden als Prinz Tamino aus der Zauberflöte zitieren darf, braucht eine Weile, um die Zusammenhänge zu begreifen und seine Eifersucht abzustreifen.“
— Ljubiša Tošic, Offenbachs „La Périchole“ als Nikolaus Habjans Satireparty, in: Der Standard, 17.01.2023

„Als ihr meist wütender Liebhaber lässt David Fischer einen durchaus bemerkenswerten Tenor hören“
— Renate Wagner, Wien / Theater an der Wien: La Périchole, in: Online Merker, 17.01.2023

„Zuerst das Fressen, dann die Herzensbildung: Anna Lucia Richter als Perichole mit viel Spiel- und Gesangswitz und David Fischer als Piquillo. Er war sängerisch der Beste des Abends.“
— Gerald Heidegger, Eine Staatsoperette mit Beinschab-Tool, in: ORF.at/Stories, 17.01.2023


Haydn: Die Jahreszeiten / Solist – Teatro Monumental Madrid
Dirigent: Jan Willem de Vriend; Orquesta Sinfónica RTVE, November 2022

„el tenor alemán David Fischer —quien sustituía al británico Joel William— fue la gran sorpresa de la noche: tiene una voz asombrosa, muy potente, muy bien articulada y proyectada, con buen fiato y con un timbre bellísimo que a uno le recordó por momentos al del gran tenor Fritz Wunderlich; […]
Es la primera vez en mucho tiempo que uno puede decir que a los cantantes se les oyó claramente en todos los pasajes —con unos textos muy bien pronunciados, pero excepcionalmente bien articulados en la extraordinaria voz de David Fischer: ¡ojito con este tenor!“
[ der deutsche Tenor David Fischer – der den Briten Joel William ersetzte – war die große Überraschung des Abends: er hat eine erstaunliche Stimme, sehr kraftvoll, sehr gut artikuliert und projiziert, mit einer guten Präsentation und einem sehr schönen Timbre, das zeitweise an den großen Tenor Fritz Wunderlich erinnerte; […] Es ist das erste Mal seit langem, dass man sagen kann, dass die Sänger in allen Passagen deutlich zu hören waren – mit sehr gut akzentuierten Texten, aber außergewöhnlich gut artikuliert in David Fischers außergewöhnlicher Stimme: Achten Sie auf diesen Tenor! ]
— Michael Thallium, Madrid / Unas excepcionales ‘Estaciones’ de Haydn en manos de Jan Willem de Vriend, in: scherzo, 25.11.2022


The Golden Age of Broadway / Solist – Deutsche Oper am Rhein (Theater Duisburg)
Musikalischen Leitung: Peter Christian Feigel; Duisburger Philharmonie, November 2022

„wie viel Oper in dieser vermeintlich leichten Muse steckt: David Fischer stimmt mit kraftvollem und perfekt sitzendem Tenor „Maria“ an.“
— Rudolf Hermes, The Golden Age of Broadway: Abend mit vielen Besonderheiten, in: WAZ, 20.11.2022


La fedeltà premiata / Fileno (konzertant) – Tage Alter Musik Herne 2022
Musikalische Leitung: Andreas Spering; Capella Augustina, November 2022

„David Fischer gab jenen aufrechten Hirtenburschen in seinen todeswilligen Lamenti oder bebenden Anwandlungen von genüsslicher, aber trotz Stolzes nicht zu überheblicher Heimzahlung dafür mit aller stimmlichen, deklamatorischen Klarheit, gestützter und umfangreicher, lichter und ergreifender Tonalität, so dass man ihm wahrlich mit dem Glück im Unglück überhäufen wollte“
— Jens Klier, Jagd auf Haydn und die Liebe: La fedeltà premiata in Herne, in: bachtrack, 14.11.2022


Der fliegende Holländer / Steuermann – NP Deutschen Oper am Rhein Duisburg
Musikalische Leitung: Patrick Lange; Inszenierung: Vasily Barkhatov, Oktober 2022

„David Fischer gibt einen Steuermann mit wunderbarem tenoralen Schmelz“
— Wagners „Holländer“ in Duisburg : Der Leinwandstar und der Teenager, in: Rheinische Post, 03.10.2022

„Einen stimmstarken Steuermann gab es mit David Fischer zu bewundern. Er konnte mit einem sehr schönen und höhensicheren Tenor aufwarten.“
— DOR Duisburg eine gelungene Premiere des Fliegenden Holländers, in: Tamino Klassikforum, 17.44h, 03.10.2022

„Als Steuermann glänzt David Fischer mit seinem locker geführten, mit schönem Timbre aufblühenden Tenor.“
— Werner Häußner, Duisburg / Deutsche Oper am Rhein: Der fliegende Holländer, in: Online Merker, 08.10.2022


Die Zauberflöte / Tamino – Salzburger Festspiele 2022
Dirigentin: Joana Mallwitz; Wiener Philharmoniker; Regie: Lydia Steier, August 2022

„An indisposed Mauro Peter’s last replacement, David Fischer — Peter continuing to act the role onstage — impressed greatly as Tamino. He would have done regardless of the circumstances. Ardent, sweet-toned, and well able to shape a clean yet infinitely touching line, Fischer offered Mozart singing of the first rank.“
— Mark Berry, A fairytale Die Zauberflöte in Salzburg, in: Seen and Heard International, 02.09.2022


Mozart: c-Moll-Messe / Tenor – Stiftskirche St. Peter, Salzburger Festspiele
Dirigent: Philippe Herreweghe; Camerata Salzburg, August 2022

„… Es sind vor allem zwei Parameter, die dafür stehen: der kunstvoll ausgeschmückte Sologesang und die sich fugenartig türmenden Chormonumente. Beides verlangt große Präzision und Abstimmung untereinander, zumal mit dem begleitenden Instrumentalensemble […] Doch in den folgenden Strophen schlägt dann auch die Stunde der Solisten, der ausgezeichneten Koloratursopranistin Morgane Heyse, der stimmkräftigen Mezzosopranistin Eva Zaicik und des lyrischen Tenors David Fischer. Auch hierbei überzeugt, wie genau Soli und Chor nicht nur in Dynamik, sondern auch im musikalischen Gestus abgestimmt sind.“
— Helmut Mauró, Mitten im Leben, in: Süddeutsche Zeitung, 10.08.2022

„Im perfekt austahiert besetzten Solistenquartett standen einander die Sopranistinnen Eva Zaïcik und die kurzfristig für Mari Erikssmoen eingesprungene Morgane Heyse bezüglich Koloraturen-Geläufigkeit in nichts nach. […] Perfekt ergänzt wurden die Soprane durch den Tenor David Fischer (Salzburgern bekannt als Tamino am Landestheater) und den Bass Mikhail Timoshenko.“
— Horst Reischenböck, Brummt bös und pfeift dunkelblau, in: DrehPunktKultur, 10.08.2022

„Serving as the tenor was David Fischer, a German (I gather). He sang freshly and correctly.“
— Jay Nordlinger, A Mass with Mozart, in: National Review, 28.08.2022


Bach: Matthäus-Passion / Evangelist – Thomaskirche Leipzig
Dirigent: Andreas Reize; Gewandhaus Orchester Leipzig; Thomanerchor Leipzig,
April 2022

„Nach der kurzfristigen Absage des Leipziger Evangelisten Patrick Grahl konnte in letzter Minute David Fischer von der Rheinoper in Düsseldorf-Duisburg eingeflogen werden. Diese Leistung kann man nur als nahezu spektakulär bezeichnen. Mit dieser schönen und technisch völlig intakten Tenorstimme kann sich dieser junge Sänger erlauben, fast komplett die epische Partie des Evangelisten mit Bruststimme schön (!) zu singen. Das mag einigen Hören als zu opernhaft gelten, ist aber, wenn es so funktioniert wie bei David Fischer, eine wichtige und lohnenswerte Abwechslung. Gestalterisch blieb der Tenor dieser oft überinterpretierten Erzählerfigur nichts schuldig. „Bravo“ und bitte wieder in Leipzig!“
— Rico Förster, Leipzig/Thomaskirche: „Matthäuspassion“ von J.S. Bach beim Leipziger Thomanerchor, in: Online Merker, 15.04.2022


Orpheus / Eurimedes (konzertant) – Concertgebouw Amsterdam
Dirigent: René Jacobs; B‘Rock Orchestra, Oktober 2021

„Verrukkelijke interactie tussen instrumentale solo’s en zanger klonk in de galante aria’s van Orpheus’ trouwe makker Eurimedes. Schijnbaar moeiteloos bereikte de jonge Duitser David Fischer het balkon, zonder verlies aan zoetheid in zijn soepele tenorstem.“
[In den galanten Arien von Orpheus‘ treuem Gefährten Eurimedes war ein reizvolles Zusammenspiel zwischen Instrumentalsoli und Sänger zu hören. Scheinbar mühelos erreichte der junge Deutsche David Fischer den Balkon, ohne an Süße in seiner sanften Tenorstimme zu verlieren.]
— Martin Toet, René Jacobs biedt grenzeloos Telemann-genot, in: operamagazine.nl / Place de l’Opera, 25.10.2021


Die Zauberflöte / Tamino – NP Landestheater Salzburg
Dirigent: Leslie Suganandarajah; Inszenierung: Christiane Lutz; Februar-Juni 2021

„Den Tamino singt David Fischer, ein „Tenore lirico“ mit nuancenreicher Phrasierung.“
— Florian Oberhummer, „Die Zauberflöte“ am Salzburger Landestheater: Drei Engel für Tamino, in: Salzburger Nachrichten, 05.03.2021

„In der Rolle des Prinzen schmachtet der Gastsänger David Fischer als lyrischer Tenor.“
— Heidemarie Pichler, „Die Zauberflöte“ als Endzeit-Fantasy-Märchen, in: Dorfzeitung.com, 10.03.2021

„Tamino ist nicht nur Paminas Retter, sondern auch Musterknabe wenn es darum geht, Sarastros Prüfungen zu bestehen. Und genau so vorbildlich und heldisch ist auch David Fischer in seiner Rolle.“
— apa, „Die Zauberflöte“: Neuinszenierung am Salzburger Landestheater. Salzburger Landestheater zeigt neue “Zauberflöte” im Stream, in: u.a. Südtirol news, 05.03.2021


Der Kaiser von Atlantis / Harlekin – NP Deutschen Oper am Rhein, Düsseldorf
Musikalische Leitung: Axel Kober; Inszenierung: Ilaria Lanzino;
September-Oktober 2020

„Auch sängerisch ist die Aufführung ausgezeichnet besetzt. … und der junge Tenor David Fischer ist ein glänzender Harlekin, Symbol für das Leben.“
— Stefan Schmöe, Im Tod wird der Despot zum Menschen, in: Online Musik Magazin, 19.09.2020

„Die SängerInnen traten allesamt überzeugend und passioniert auf: […] David Fischer als Harlekin mit markant-kräftiger Tenorstimme.“
— Alexandera Richter, Kunst als Widerstand: Der Kaiser von Atlantis in Düsseldorf, in: bachtrack, 21.09.2020

„Am menschlichsten aber sind das Leben und der Tod: das Leben der gleißende, durchschlagende Tenor und Harlekin David Fischer, der Tod der sanfte Finsterling Luke Stoker, der sich nach der Arbeitsniederlegung am Rand der Bühne häuslich niederlässt. Dass beide am Ende erstrahlen, die Arbeitskleidung (schwarzes Cape, Rautenkostüm) wieder wie neu, ist die optimistischste Lesart, die sich hier bietet: Leben und Tod können weitermachen wie immer.“
— Judith von Sternburg, Der müde Tod, in: Frankfurter Rundschau, 24.09.2020

„Fein das restliche Ensemble, vor allem David Fischer als Harlekin mit Belcanto-​schmelz“
— Wolfram Goertz, Premiere an der Rheinoper : Der Komponist, den die Nazis zweimal umbrachten, in: Rheinische Post, 19.09.2021


Elektra / Ein junger Diener – NP Theater Bonn
Dirigent: Dirk Kaftan; Regie: Enrico Lübbe; März-Juni 2019

„vom jungen Tenor David Fischer souverän verkörpert“
— Ursula Hartlapp-Lindemeyer, Sensationelles Rollendebut von Aile Asszonyi in der Titelpartie der Bonner „Elektra“, in: Das Opernmagazin, 12.03.2019


Geisterritter / Jon Whitcroft – Theater Bonn
Musikalische Leitung: Daniel Johannes Mayr; Regie: Erik Petersen;
Dez 2017 – März 2018

„David Fischer stattet seinen zunächst ungeschickten und furchtsamen, doch langsam zum mutigen Geisterritter aufblühenden Jon mit einer jugendlich-klaren und nuancierten Tenorstimme aus.“
— Ansgar Skoda, Gespenstergruft-Geplänkel, in: Kultura Extra, 02.01.2018

„David Fischer gibt mit lyrischer Tenorstimme den Jon“
— Bernhard Hartmann, Premiere in der Bonner Oper. Geisterritter: eine Oper für die ganze Familie, in: General-Anzeiger Bonn, 05.12.2017

„Jon – hervorragend verkörpert von dem jungen Tenor David Fischer“
— E.E.-K., Geisterritter (Uraufführung) – Oper Bonn, in: theatergemeinde-bonn.de, kultur 142, Januar 2018