
Die in Berlin geborene Mezzosopranistin Johanna Thomsen war in den Spielzeiten 2024/25/26 Mitglied des Internationalen Opernstudios der Oper Köln, in dem sie unter anderem als Hänsel/“Hänsel und Gretel“, Mercédès/“Carmen“, 3. Dame/“Die Zauberflöte“, Tisbe/“Cenerentola“, Floßhilde/“Das Rheingold“, Roßweiße/“Die Walküre“ und Isaura/“Tancredi“ zu hören war. Auch in der Kinderoper gestaltete sie Rollen wie die Katze/“Bremer Stadtmusikanten“, Sammy/“Superheldennormalos“ und Moritz/“Max und Moritz“.
Parallel studiert sie ihren Master bei Prof. Manuela Uhl an der Lübecker Musikhochschule.
Meisterkurse bei Brigitte Fassbaender, Edda Moser und Christoph Prégardien ergänzen ihre Ausbildung. Sie ist Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes Hamburg und Preisträgerin des Fritz-Wunderlich-Förderpreises 2024.
Neben der Oper widmet sie sich gern verschiedenem Lied-und Konzertrepertoire, das u.a. die Alt-Partien der h-moll-Messe und der Matthäus-Passion von J.S. Bach, die „Kindertotenlieder“ von G. Mahler und „Pierrot Lunaire“ von A. Schönberg umfasst.
Seit Spielzeit 2026/27 ist sie im Ensemble der Oper Chemnitz, wo sie u.a. Partien wie Cherubino/“Nozze di Figaro“, Orlowsky/“Die Fledermaus“ und Hänsel singen wird.
Im Juli 2027 debütiert sie bei den Tiroler Festspielen Erl in der Produktion „Der ferne Klang“.
