Luke Stoker | ©Dylan Evans


Der australische Bass Luke STOKER war ab Saison 2013/14 im Studio der Oper Köln – er bekam diese Stelle als Gewinner des begehrten ‚German Opera Scholarships‘, getragen von der Opera Foundation Australia. Er sang dort unter anderem Sciarrone/“Tosca“, Zaretzky/“Eugen Onegin“, Bonzo/“Madame Butterfly“, Zuniga/“Carmen“, 2.Geharnischter/“Die Zauberflöte“, Montano/“Otello“ und Brandner/“La Damnation de Faust“.

Luke Stoker hat seine Ausbildung in Brisbane, Queensland, erfolgreich beendet. Schon während seines Studiums erhielt er den ‚Wagner Society Award‘. Früh widmete er sich auch einer ausgedehnten Konzerttätigkeit in Australien, und sang zum Beispiel Bach’s „Magnificat“, Haydn’s „Nelson-Messe“, „Requiem“ von Fauré und Mozart, Haendel’s „Theodora“. Mit dem New Zealand String Quartet sang er Barber’s „Dover Beach“.

2011 wurde er in das ‚Young Artists Programm‘ der Opera Queensland aufgenommen, 2012 begann seine Zusammenarbeit mit Opera Australia in Sydney. Im Juli 2013 debütierte er als Masetto/“Don Giovanni“ an der West Australian Opera, coverte dabei auch Commendatore.

2015/16 gehörte er zum Ensemble der Oper Köln – es warteten, neben anderen Partien, Rollen wie Schaunard/“La Bohème“, Titurel/“Parsifal“ und Masetto/“Don Giovanni“ unter Xavier Roth auf ihn.

Ab Spielzeit 2016/17 war Luke Stoker im Ensemble des Theaters Dortmund, wo er Sarastro/“Die Zauberflöte“, Mephisto/“Faust“ und vieles mehr sang, es folgten u.a. sein erster Gremin/“Eugen Onegin“. 

In 2017 debütierte er an der Opéra Bastille Paris – er wurde dort für 2018, 2019 und 2021 wieder eingeladen.

Im Sommer 2017 debütierte er als Sparafucile/“Rigoletto“ bei den Opernfestspielen St. Margarethen, Sarastro folgte ebendort bei den Festspielen 2019.

Nun freischaffend brachten ihn Engagements zurück an die Oper Köln, an das Brisbane Conservatory mit Brisbane Symphony.

Seit Sommer 2019 ist er Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf, erste Partien jeweils in Neuproduktionen waren Abimelech/“Samson et Dalila“ und Colline/“La Bohème“. 2020 debütierte er als Escamillo/“Carmen“ an der Volksoper Wien und als 1.Nazzarener/“Salome“ an der Oper Köln

„Corona“ verhinderte seine Rückkehr an die Opera National de Paris mit „Capriccio“, Volksoper Wien mit Sarastro/“Zauberflöte“ und Oper Köln mit „Beatrice et Bénédict“

Zukünftige Gastverträge werden ihn u.a. zurück an die Oper Köln und Volksoper Wien bringen.