Michael Nagl | ©Matthias Baus


Mit einer „dunklen, samtigen“ Stimme, die „berührend ist, aber auch Kern und Charakter zeigt“ und einer „Bühnenpräsenz, die ihresgleichen sucht“ (Das Opernglas), etabliert sich der junge österreichische Bassbariton Michael Nagl auf den wichtigsten Bühnen der Welt.

Highlights der Saison 2025/26 sind u.a. eine Neuproduktion „Das schlaue Füchslein“/‘Haraschta‘, eine Neuproduktion „Le nozze di Figaro“/‘Figaro‘ an der Oper Amsterdam sowie „Die Winterreise“ in Begleitung des Pianisten Vlad Iftinka in Stuttgart, Konzerte und eine CD-Produktion „Die Schöpfung“ im Konzerthaus Berlin unter der Leitung von Joana Mallwitz sowie Beethovens „Symphonie Nr. 9“ bei den Stuttgarter Philharmonikern. Des Weiteren kehrt der Künstler u.a. an die Oper Dresden sowie an die Wiener Staatsoper zurück.

Im Sommer 2025 debütierte der Künstler als ‚Figaro’ in der Neuproduktion „Le nozze di Figaro“, gefolgt von einer ebenso erfolgreichen Serie „Zauberflöte“ an der Wiener Staatsoper. Stationen der Spielzeiten davor, waren u.a. sein Debüt bei den Salzburger Festspielen als ‚Papageno‘/„Die Zauberflöte“, gefolgt von seinem Hausdebüt am Theater an der Wien unter anderem als ‚Gobrias‘ in „Belshazzar“.
Michael Nagl ist Ensemblemitglied der Staatsoper Stuttgart, wo er u.a. als ‚Leporello‘ in „Don Giovanni“, ‚Figaro‘ in „Le nozze di Figaro“, ‚Basilio‘ in „Il barbiere di Siviglia“, in der Basspartie einer szenischen Aufführung der Johannespassion und zuletzt als ‚Geisterbote‘ in einer Neuproduktion von „Die Frau ohne Schatten“ in Stuttgart zu erleben ist.
Ausgewählte Liedkonzerte, z.B. mit Thomas Guggeis, gehören ebenfalls zu seiner Arbeit in Stuttgart. Gastengagements führen den Künstler an die Semperoper Dresden als ‚Figaro‘ und ‚Papageno‘ sowie an das Konzerthaus in Berlin in konzertanten Aufführungen von „Die sieben Todsünden“ unter der Leitung von Joana Mallwitz.

Der 1995 in Wien geborene Sänger feierte in den letzten Jahren Erfolge bei seinen Debüts an der Opéra National in Paris als ‚1. Priester‘ und ‚2. Geharnischter‘ in „Die Zauberflöte“, bei den Bregenzer Festspielen als ‚Donner‘ in „Das Rheingold“, an der Opéra du Rhin in Straßburg als ‚Leporello‘ und an der Opéra national de Lorraine in Nancy als ‚Papageno‘. Er debütierte als ‚Conte di Cepreano‘ in „Rigoletto“ an der Semperoper in Dresden und mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin in Strawinskys „Pulcinella“ in der Berliner Philharmonie. Mit dem Gürzenich-Orchester Köln war er als ‚Polydor‘ und ‚Père de famille‘ in Berlioz „L’enfance du Christ“ im Kölner Dom zu hören, und in Bachs „Weihnachtsoratorium“ gab Michael Nagl sein Debüt im Wiener Musikverein. Sein Debüt an der Mailänder Scala als ‚Fünfter Jude‘ in „Salome“ unter Riccardo Chailly in einer Neuinszenierung von Damiano Michieletto musste wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden.

Michael Nagl erhielt seine musikalische und gesangliche Grundausbildung bei den Wiener Mozartknaben (Leitung: Peter Lang). Auf zahlreichen Konzertreisen konnte der Bassbariton auf wichtigen Bühnen Europas auftreten und erste Bühnenerfahrung sammeln. Im Sommer 2016 schloss der junge Künstler sein Gesangsstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien in der Klasse von Univ.-Prof. Karlheinz Hanser ab. Sein erfolgreiches Bühnendebüt feierte der Bassbariton im März 2014 im Schlosstheater Schönbrunn als ‚Don Alfonso‘ in „Così fan tutte“. Sein professionelles Debüt gab er am Stadttheater Baden als ‚2. Geharnischter‘ und ‚Leporello‘.

Während seines Studiums war Michael Nagl am Schlosstheater Schönbrunn als ‚Masetto‘, ‚Leporello‘ oder ‚Simone‘ in „Gianni Schicchi“ zu hören. Im Sommer 2014 gewann er den Preis für den besten jungen Sänger beim Otto-Edelmann-Gesangswettbewerb. 2015 wurde er beim Künstlertreffen der Gottlob-Frick-Gesellschaft mit der Gottlob-Frick-Medaille ausgezeichnet.

Der junge Sänger hat bereits mit Dirigenten wie Sylvain Cambreling, Thomas Guggeis, Marie Jacquot, Lothar Koenigs, Oksana Lyniv, Cornelius Meister, Andrés Orozco-Estrada, Francois-Xavier Roth, Marc Soustrot, Andreas Spering, Lorenzo Viotti und Bas Wiegers sowie mit Regisseuren wie Lotte de Beer, Frank Castorf, Peter Konwitschny, Marie-Eve Signeyrole und Jossi Wieler gearbeitet.