Michael Nagl | ©Matthias Baus


Il Trovatore / Ferrando – NP Staatsoper Stuttgart
Dirigent: Antonello Manacorda; Regie: Paul-Georg Dittrich, Juni-Juli 2024


„Michael Nagl ist ein famoser Ferrando“
— Alexander Walther, Dämonische Szenen — „Il trovatore“ von Giuseppe Verdi in der Staatsoper Stuttgart, in: Theaterkompass, 10.06.2024

„Hauptmann Ferrando – Michael Nagl mit mächtigem Bass“
— Otto Paul Burkhardt, Liebe, Rache, rauchende Colts, in: Südwest Presse, 10.06.2024


Die Frau ohne Schatten / Der Geisterbote, Stimme der Wächter – NP Staatsoper Stuttgart Musikalische Leitung: Cornelius Meister; Regie: David Hermann
Oktober-Dezember 2023

„Und ein Sänger, der zum Hinhören geradezu zwingt: Michael Nagl als Geisterbote.“
— Markus Thiel, „Die Frau ohne Schatten“ an der Stuttgarter Staatsoper: Im Auge des großen Bruders, in: Merkur + Tageszeitung München, 02.11.2023

„Eine weitere Topleistung erbrachte Michael Nagl, der mit herrlich sonorem, vorbildlich italienisch fokussiertem und tiefgründigem Bass einen vorzüglichen Geisterboten sang.“
— Ludwig Steinbach, Stuttgart: „Die Frau ohne Schatten“, Richard Strauss, in: Der Opernfreund, 02.11.2023

„Als Wanderer und Mittler zwischen diesen beiden Welten gibt Michael Nagl mit seinem stimmgewaltigen, bis in die Tiefen sicheren und warmen Bass den wirklich wie aus einer fernen, zukünftigen Welt kommenden Geisterboten als kühlen, unnahbaren und etwas bedrohlichen Fremdling.“
— Peter Schlang, Die Frau ohne Schatten – Richard Strauss – (Kein) Happy End im Kneipp-Becken – Erste Premiere der neuen Spielzeit –, in: IOCO, 05.11.2023

„The remaining roles reflected the excellent quality one has come to expect here.  Michael Nagl gave us a wonderfully masculine and firm bass-baritone as the Geisterbote, I hope one day to hear his Barak.“
— Futuristic Fantasy: Die Frau ohne Schatten at the Staatsoper Stuttgart, in: operatraveller.com, 06.11.2023

„Der Geisterbote, gesungen von Michael Nagl, wird schön ausgestaltet. Nagl bringt eine Klarheit und Präsenz in seine Performance, die eine wunderbare Ergänzung zu den anderen Charakteren bildet.“
— Marko Cirkovic, Die Frau ohne Schatten in Stuttgart, in: Wochenblatt-Reporter Karlsruhe, 01.11.2023

„Impeccabile è stata anche la prova di tutti gli interpreti delle numerose parti di fianco, tra le quali meritano una citazione Michael Nagl come Geisterbote“
— Gianguido Mussomeli, Staatsoper Stuttgart: “Die frau ohne schatten”, in: GB Opera, 01.11.2023


Don Giovanni / Leporello – WA Staatsoper Stuttgart
Musikalische Leitung: Yi-chen Lin; Regie: Andrea Moses, Mai-Juni 2023

„Übertroffen wurde er von Michael Nagl, der mit wunderbar sonorem, tiefgründigem und bestens italienisch geschultem Bass in der Partie des Leporello brillierte.“
— Ludwig Steinbach, Stuttgart: „Don Giovanni“, Wolfgang Amadeus Mozart, in: Der Opernfreund, 23.05.2023

„… während Michael Nagl (Bass) als Don Giovannis Diener Leporello Witz und Ironie nie vermissen lässt.“
— Alexander Walther, Verwirrspiel im Hotel – Mozarts „Don Giovanni“ in der Staatsoper Stuttgart, in: Theaterkompass, 30.05.2023


Belshazzar / Gobrias – NP MusikTheater an der Wien
Musikalische Leitung: Christina Pluhar; L’Arpeggiata; Inszenierung: Marie-Eve Signeyrole,
Februar-März 2023

„Der Babylonier Gobrias, der zu den Persern übergelaufen ist, weil Belsazar seinen Sohn ermordet hat, wird von Michael Nagl eindrucksvoll gesungen.“
— Richard Schmitz, G.F. Händel: Belshazzar, in: radio klassik Stephansdom, Sendung: Rezensionen, 21.02.2023

„Den Gobrias gab mit vielversprechendem Bass Michael Nagl.“
— Dominik Troger, „Händel als Klimaretter?“, in: Oper in Wien, 20.02.2023


Portrait über Michael Nagl

Portrait über Michael Nagl, über seinen Werdegang, seine Karriere an der Staatsoper Stuttgart, sein Debüt bei den Salzburger Festspielen 2022 und über seine Rollenpartien:
— Udo Klebes, Michael Nagl – Wiener Bassbariton mit Lust an Neuem, in: Online-Merker, 30.09.2022


Die Zauberflöte / Papageno – Salzburger Festspiele
Dirigentin: Joana Mallwitz; Wiener Philharmoniker; Regie: Lydia Steier,
Juli-August 2022

„Michael Nagl spielt und singt den Papageno mit echt wienerischem Phlegma und wächst in der Szene des versuchten Selbstmord zu dramatischer baritonaler Größe, ehe er sich der selbstgenügsamen Kleinbürgerwelt mit der putzigen Papagena der Maria Nazarova ergibt.“
— Gottfried Franz Kasparek, Entschärfte Familienaufstellung, in: DrehPunktKultur, 31.07.2022

„Michael Nagls Papageno besitzt Witz und eine köstliche wienerische Stimmfärbung.“
— Florian Oberhummer, Nachtkritik „Die Zauberflöte“: Im Reich der grauen Kriegstreiber, in: Salzburger Nachrichten, 31.07.2022

„Debutta al Festspiele il basso austriaco Michael Nagl: il suo è un Papageno dallo strumento vocale voluminoso e pastoso, di bel colore scuro, solido nell’emissione e spassoso nella recitazione, senza però risultare mai caricaturale o sopra le righe.“
— Stefano Balbiani, Recensioni Festival di Salisburgo 2022 – Die Zauberflöte (Il flauto magico), in: connessiallopera.it, 10.09.2022

„Michael Nagl bot als Papageno eine deutlich stärkere Stimme, der gebürtige Wiener empfahl sich mit dieser gelungenen Vorstellung für weitere Engagements auch in seiner Heimatstadt.“
— Dávid Gajdos, Gute Nacht mit der „Zauberflöte“, in: Die Presse, 01.08.2022

„Michael Nagl ein charmanter, sämiger Papageno“
— APA, „Zauberflöte“ gewinnt im Director’s Cut, in: Tiroler Tageszeitung, 31.07.2022

„Voix parfaite pour le rôle, le Papageno de Michael Nagl est cocasse comme il convient, suscitant plus le rire que l’émotion.“
— Claude Jottrand, Une flûte gentiment manipulée par une équipe de femmes, in: ForumOpera.com, 11.08.2022

„Lichtblicke bieten an diesem Abend stattdessen andere. […] Bassbariton Michael Nagl gestaltet einen Papageno, der auf jeden Fall Festspielqualitäten zeigt. Ohne allzu energisch aus der Reihe zu tanzen, stellt sich dieser Naturbursch in ein fast schon kultiviertes Licht.“
— Jürgen Pathy (klassikpunk.de), Mozarts Zauberflöte bei den Salzburger Festspielen: Die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen, für: klassik-begeistert.de und klassik-begeistert.at, 31.07.2022

„… kitzelt Michael Nagl als leutseliger Papageno die Lachmuskeln …“
— irr, Vom Zirkus in den Zigarrenclub, in: Wiener Zeitung, 31.07.2022

„Regina Mühlemann als Pamina und Michael Nagl als Papageno ragen heraus. Diese beiden Stimmen lohnen gehört zu werden.“
— Susanne Zobl, Salzburger Festspiele: Vom Menschheitsdrama bis zum Horror-Haus, in: News.at, 12.08.2022

„Michael Nagl’s convincing, witty and energetic interpretation of Papageno“
— Alessandro Zummo, Die Zauberflöte. Salzburg, in: playstosee.com, 13.08.2022

„Michael Nagl gibt seinen kernigen Papageno sehr spielfreudig.“
— Helmut Christian Mayer, Gelungene zweite Chance: Die „Zauberflöte“ in Salzburg, in: Kurier.at, 31.07.2022

„Ainsi, enfin, de l’excellent Michael Nagl qui livre un Papageno de bon aloi“
— BB, Die Zauberflöte | La flûte enchantée, in: Anaclase, 03.08.2022

„Die männlichen Darsteller konnten jedoch bis auf den stimmlich und mimisch packenden Michael Nagl als Papageno nicht überzeugen.“
— Benedikt Zacher, Edle Größe, stilles Zwiegespräch: Die Zauberflöte bei den Salzburger Festspielen, in: bachtrack, 26.08.2022

„Der junge Wiener Michael Nagl gab einen launig frischen Papageno“
— Ursula Magnes, Zauberflöte die Zweite., in: Radio Klassik am Stephansdom, Juli 2022

„Michael Nagl punktet mit klischeefreiem Papageno-Charme“
— CD, So wird Mozarts Meisterwerk zur tollen Gutenachtgeschichte, in: Vorarlberger Nachrichten, 02.08.2022


Radio-Interview mit Michael Nagl

Radio-Interview mit Michael Nagl bei radio klassik Stephansdom, im Rahmen seines Debüts bei den Salzburger Festspielen, wo er ab 30. Juli 2022 als Papageno in der Neuproduktion „Die Zauberflöte“ zu erleben ist. Das Gespräch führte Arabella Fenyves.
— radioklassik.at, Sendung Rubato, 11 Uhr, 01.07.2022


Liederabend (Wolf, Mahler, Schubert, Strauss) / Solist – Staatsoper Stuttgart
In Zusammenarbeit mit der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie

Klavier: Thomas Guggeis, April 2022

„für den Höhen kein Extrem darstellen und dennoch eine dunkle Tiefe vorhanden ist. […]
Die Stimme trägt in allen Lagen vom erschütternden Ausbruch bis zum fast tonlosen Moment. […]
… vereinen sich dann melodisches Flair und klanglicher Zauber, von beiden Künstlern mit einer Ernsthaftigkeit und Lust erfüllt, die im übrigen das ganze Konzert in einem Schwebezustand hielt, der noch lange nachwirkte.“
Komplette Kritik:
— Udo Klebes, Stuttgart/ Staatsoper: „Liederabend Michael Nagl / Thomas Guggeis“. Nacht und Träume, in: Online Merker, 15.04.2022


Don Giovanni / Leporello – WA Staatsoper Stuttgart
Musikalische Leitung: Marie Jacquot; Regie: Andrea Moses, März 2022

„der erst 27-jährige Michael Nagl, der mit der Rolle des Leporello so souverän umgeht, als sänge er sie seit Jahrzehnten.“
— Susanne Benda, Jubel für ein glänzendes Ensemble, in: Stuttgarter Zeitung, 22.03.2022

„… so frisch und aktuell, als sei’s die Premiere. Das ist der intelligenten Regie zu verdanken, aber auch dem durchweg höchst präsenten Solistenensemble: … Michael Nagl als verschlagenem Leporello… . Alle spielten nicht nur grandios, auch vokal konnten sie auf der ganzen Linie begeistern – eine großartige Ensembleleistung, die vom Publikum mit Jubel belohnt wurde.“
— Christoph Wurzel, Im Labyrinth des Begehrens: ein aufregender Don Giovanni in Stuttgart, in: bachtrack, 22.03.2022


Die Zauberflöte / Papageno – NP Opéra national de Lorraine Nancy
Musikalische Leitung: Bas Wiegers; Inszenierung: Anna Bernreitner; Dezember 2021

„Gesungen wurde insgesamt auf hohem Niveau. An erster Stelle konnte Michael Nagl, ein waschechter Wiener, das Publikum als durch und durch sympathischer Papageno für sich einnehmen: mit dunkler, samtig ausgefüllter Baritonstimme, die in den Arien und Duetten so richtig berührte, aber auch Kern und Charakter zeigte, vor allem auch mit seinem herzerwärmenden Akzent und seiner Bühnenpräsenz, die ihresgleichen sucht. Im Sommer gibt der Sänger, mit Mitte Zwanzig, den Papageno bei den Salzburger Festspielen.“
— M. Fiedler, Rundblick: Nancy. Die Zauberflöte, in: Das Opernglas, 02/2022

„Force est de reconnaitre que Christina Gansch et Michael Nagl, tous deux de nationalité autrichienne, dominent la distribution de cette Flûte enchantée et délivrent chacun une belle leçon de chant mozartien. Dans le rôle de Pamina qu’on croirait composé pour elle, Christina Gansch peut faire valoir un timbre rond, des aigus arachnéens et des sons filés de toute beauté. Au deuxième acte, son aria « Ach, ich fühl’s » est un moment de grâce absolu qui touche directement au cœur. Tout aussi idiomatique est le Papageno de la jeune basse viennoise Michael Nagl dont l’entrée en scène, suspendu à plusieurs mètres du sol, impressionne autant qu’elle ravit les plus jeunes des spectateurs. Si ses talents de comédiens lui permettent de se couler idéalement dans le personnage d’homme-oiseau que la metteuse en scène a imaginé pour lui, l’artiste impressionne d’abord par la solidité du timbre, le brillant des notes les plus hautes et l’apparente simplicité de la manière dont il délivre la phrase mozartienne sans jamais donner le sentiment de forcer son instrument. Tour à tour enjoué dans « Der Vogelfänger bin ich ja » et bouleversant dans son grand récitatif accompagné « Diesen Baum da will ich zieren », c’est cependant dans le duo « Bei Männern, welche Liebe fühlen » que Michael Nagl se révèle un subtil chanteur et un artiste à suivre.“
— Nicolas Le Clerre, Flûte alors ! C’est déjà Noël à l’Opéra national de Lorraine, in: Première Loge, 20.12.2021

„En tête de distribution, on remarque avant tout le formidable Papageno de Michael Nagl. L’oiseleur est ici influencé par ses proies dont il adopte costume, plumage et mimiques. Un Papageno un peu balourd comme il se doit, très présent et incarné et surtout superbement chantant dans ce rôle vocalement trop souvent sacrifié, assurant toutes le notes d’un timbre riche et séduisant.“
— Michel Thomé, Nancy : La Flûte enchantée chez Walt Disney, in: ResMusica, 20.12.2021

„La bonne surprise vient de Papageno. Certes, la direction d’acteur en gomme la truculence bouffe, l’entrain aussi, mais la voix est splendide. Michel Nagl sait ce qu’il chante, son allemand n’est pas idiomatique comme celui de Tamino et de Sarastro. Et il n’est pas moins noble que ceux-ci.“
— Yvan Beuvard, Tournez manèges !, in: ForumOpera.com, 20.12.2021

„Dès son entrée en scène, Papageno, incarné par Michael Nagl fait rire le jeune public, mais aussi un peu les autres. Le personnage est burlesque par son mimétisme du pigeon durant tout l’opéra -la mise en scène le fait littéralement voler par la suite. Sa voix de baryton lyrique, équilibrée dans le timbre et dotée d’un vibrato qui ne gêne pas une prononciation douce des consonnes, remplit l’espace scénique et musical sans difficulté.“
— William Goutfreind, L’Opéra de Nancy dans la magie de La Flûte enchantée, in: Olyrix, 20.12.2021

„Michael Nagl en Papageno juvénile au timbre clair“
— Bruno Serrou, À Nancy, une « Flûte enchantée » de commedia dell’arte, in: La Croix, 20.12.2021

„Le meilleur des rôles masculins étant le Papageno de Michael Nagl; beau baryton, même s’il manque de gaieté mais c’est la mise en scène qui l’impose: un Papageno mélancolique à souhait, désespéré au premier degré, prêt, sincèrement, au suicide s’il ne trouve pas de petite femme
— Bertrand Renard, A lOpéra de Nancy une „Flûte enchantée“ de Mozart avec un méchant serpent, un château de conte de fées, une coiffure en croissant de lune…, in: blog.francetvinfo.fr, 20.12.2021


Das Rheingold / Donner (semi-konzertant) – Bregenzer Festspiele
Dirigent: Andrés Orozco-Estrada; Wiener Symphoniker;
Szenische Einrichtung: Johannes Erath; August 2021

„Michael Nagl ein kraftvoller Donner.“
— Christa Dietrich, Klangvoll und witzig abgetaucht, in: Vorarlberger Nachrichten, 02.08.2021

„Überzeugend ist auch die Riege der weiteren Männerstimmen, seien es der intrigante Loge (Will Hartmann), die jungen Götter (Michael Nagl und Patrick Reiter) oder die Riesen (Levente Páll und Dimitry Ivashchenko). Nach drei Stunden feierte das Publikum den Dirigenten, das Orchester und das gesamte Ensemble.“
— Katharina von Glasenapp, Auch so geht Oper in Bregenz, in: Schwäbische Zeitung, 03.08.2021


Die Zauberflöte / Erster Priester, Zweiter Geharnischter – Opéra National de Paris
Dirigent: Cornelius Meister; Regie: Robert Carsen; Januar 2021

„le premier Prêtre (excellent Michael Nagl au bronze impeccable)“
— Charles Sigl, La Flûte revient à Bastille : Des voix enchantées (streaming), in: forumopera.com, 25.01.2021

„Premier prêtre et Second homme armé, Michael Nagl pose sa voix grave dans ses courtes participations“
— La Flûte enchantée dans la Bastille fermée, L’Opéra chez soi, in: Olyrix, 23.01.2021


Portrait und Interview mit Michael Nagl

Portrait über Michael Nagl und über seinen Alltag während der Corona-Pandemie:
— Susanne Benda, Michael Nagl, Bariton. Schauspieler? Schlagzeuger? Opernsänger!, in: Stuttgarter Zeitung, 18./19. April 2020


Le nozze di Figaro / Figaro – NP Staatsoper Stuttgart
Dirigent: Roland Kluttig; Regie: Christiane Pohle, Dezember 2019

„Michael Nagl gestaltete die Rolle des Figaro derart souverän, dass er, kaum ließ er seine Stimme ertönen, diese Szene beherrschte. Für ihn ist es ein Rollendebüt, doch erfüllte er die Rolle mit Substanz, Präsenz und einer sängerischen Brillanz, als habe er als Figaro schon auf allen Bühnen dieser Welt gestanden.“
— Rainer Zerbst, Prima la musica: Stuttgarter Neuinszenierung von Le nozze di Figaro, in: bachtrack, 03.12.2019

„Nicht nur, dass fast alle Partien mit eigenen Akteuren besetzt sind und mehrere ehemalige und aktuelle Mitglieder des Opernstudios singen, es sind auch drei ausgezeichnete Rollendebüts zu erleben. Michael Nagl als Figaro: ein Bass mit der nötigen Lockerheit für die Opera buffa, der auch böse zornig fokussieren kann.“
— Jürgen Kanold, Stress in der Bettenabteilung, in: Südwestpresse (u.a. Schwäbische Post), 03.12.2019

„Michael Nagl gibt einen stimmlich über allen Klippen erhabenen Figaro. Das beweist er bereits in der ersten Arie, der Cavatine „Se vuol ballare Signor contino“, in der er keinen Zweifel an seiner Aufmüpfigkeit lässt, was er bis zum Schluss („Aprite un po‘ que gl’occhi“) durchhält“
— Christoph Wurzel, Nun vergiss alles Fleh’n (an die Regie)! (rezensierte Aufführung: 04.12.2019), in: Online Musik Magazin, 08.01.2020

„Michael Nagl, der mit seinem klangschönen Bass seinem Figaro große Souveränität und stimmliche Opulenz verleiht“
— Peter Schlang, Le nozze di Figaro – Wolfgang Amadeus Mozart – Hochzeitswirrwarr im Dänischen Bettenlager –, in: IOCO, 19.12.2019

„Für die Psychologie sorgen hinlänglich die Sänger, die in diesen Rollen zum großen Teil ihr Debüt haben. So etwa Michael Nagl als Figaro, der sie trotzdem mit einer sängerischen Brillance und einer schauspielerischen Verve erfüllt, als habe er diese Rolle schon hundertfach verkörpert. Es gelingt ihm, die Ignoranz dieser Figur in so manchen Situationen ebenso komödiantisch zu spielen wie die Kühnheit gegenüber seinem Vorgesetzten, dem Grafen.“
— Rainer Zerbst, Die Offenbarung in der Musik: Le Nozze di Figaro an der Oper Stuttgart, in: Der Kulturblog von Rainer Zerbst, 04.12.2019


Don Carlos / Ein Mönch – NP Staatsoper Stuttgart
Musikalische Leitung: Cornelius Meister; Regie: Lotte De Beer, Oktober-November 2019

„Ein Sonderlob verdienen der Bass Michael Nagl als Mönch und die Sopranistin Claudia Muschio als Stimme vom Himmel.“
— Dieter Schnabel, Kampf zwischen Masse und Individuum, in: Fränkische Nachrichten | Mannheimer Morgen, 04.11.2019

„Vocalmente piuttosto interessanti erano il Moine del basso-baritono viennese Michael Nagl e il Thibaut del soprano Carina Schmieger, due giovani cantanti usciti dall’ Opernstudio della Staatsoper.“
[Stimmlich eher interessant waren der Mönch des Wiener Bassbaritons Michael Nagl und der Thibault der Sopranistin Carina Schmieger, zwei junge Sänger, die ursprünglich aus dem Opernstudio der Staatsoper stammen.]
— Gianguido Mussomeli, Staatsoper Stuttgart: “Don Carlos”, in: GB Opera Magazine, 30.10.2019


Don Giovanni / Leporello – NP Opéra National du Rhin, Strasbourg, Mulhouse
Dirigent: Christian Curnyn, Andreas Spering; Regie: Marie-Eve Signeyrole, Juni-Juli 2019

„La basse autrichienne Michael Nagl offre un Leporello d’une incroyable versatilité, à l’aise dans toutes les situations (même les plus scabreuses : c’est lui qui donne la mort à son padrone, en l’empoisonnant…), et la voix n’est pas en reste, tout en puissance et nuances mêlées.“
— Emmanuel Andrieu, Un Don Giovanni riche mais indigeste à l’Opéra national du Rhin, in: Opera Online, 23.06.2019

„Le Leporello de Michael Nagl crève l’écran. Présentateur, animateur, mais avant tout complice indocile de Don Giovanni, sa voix séduit par son autorité, au moins égale à celle de son maître, et par son aisance dramatique et vocale. Tout sauf couard, il acquiert ici une dimension insoupçonnée, pour une fin totalement imprévue.“
— Yvan Beuvard, Don Giovanni – Strasbourg. La débauche des sens, in: Forumopera.com, 15.06.2019

„Le premier rôle masculin lui est disputé par Michael Nagl, présentateur, animateur, et formidable Leporello, complice autant qu’obligé. Sa révolte lui vaudra un horrible visage tuméfié. Mais il saura se venger… Voix ample, bien timbrée, aux graves solides, ce n’est pas le couard habituel, mais une personnalité riche et essentielle.“
— Albert Dacheux, Compte-rendu, critique, opéra. Strasbourg, Opéra, le 15 juin 2019, Don Giovanni / Christian Curnyn – Marie-Eve Signeyrole, in: classiquenews.com, 18.06.2019

„Michael Nagl caractérise un Leporello bonhomme puissant et attachant, à l’aise dans les profondeurs de sa tessiture.“
— Damien Dutilleul, Don Giovanni à Strasbourg, entre expérience et performance, in: Olyrix, 16.06.2019

„En lo que respecta a los intérpretes, destaca el dúo constituido por Michael Nagl (Leporello) y Nikolay Borchev (Don Giovanni), sobresaliente en sus habilidades dramáticas, tan necesarias para esta puesta en escena. Ambos tienen una voz potente y con cuerpo, capaz de proyectarse por encima de la orquesta aún en medio de las cabriolas y posiciones incómodas que Signeyrole les obliga a adoptar.“
[Was die Darsteller angeht, so sticht das Duo aus Michael Nagl (Leporello) und Nikolay Borchev (Don Giovanni) heraus, die sich durch ihre dramatischen Fähigkeiten auszeichnen, die für diese Inszenierung notwendig sind. Beide haben eine kraftvolle und vollmundige Stimme, die sich selbst inmitten der Kapriolen und unangenehmen Stellungen, zu denen Signeyrole sie zwingt, über das Orchester zu erheben vermag.]
— Julio Navarro, Homenaje a la performance en un sólido Don Giovanni en Estrasburgo, in: Opera World, 02.07.2019

„En Monsieur Loyal chargé d’interpeller le public et de dire les textes additionnels, tirés des mémoires et d’interviews de Marina Abramović mais aussi du film Shining de Stanley Kubrick, le Leporello de Michael Nagl se taille un franc succès par sa bonhomie et son impeccable interprétation vocale : puissance, nuances, intentions, tout y est. C’est pourtant lui qui, lassé des vexations et des agressions subies à cause de Don Giovanni, en viendra à empoisonner son dernier repas.“
— Michel Thomé, Don Giovanni à Strasbourg : Entre happening et jeu de rôles, in: ResMusica, 18.06.2019

„Le remarquable Leporello de Michael Nagl est à la fois valet et double raté de Don Giovanni – le tout aussi excellent Nikolay Borchev – et Monsieur Loyal, présentant chaque scène en allemand, français ou italien pour guider le spectateur.“
— Bruno Serrou, « Don Giovanni », en même temps à Paris et Strasbourg, in: La Croix, 22.06.2019

„le Leporello tout rond et bonhomme de Michael Nagl, qui devient totalement pathétique à la fin.“
— Laurent Barthel, « qu’il est joli garçon l’assassin de Papa ! », in: Concerto.net, 25.06.2019


Der Freischütz / Kuno – Staatsoper Stuttgart
Dirigent: Georg Fritzsch; Inszenierung: Achim Freyer, September-Oktober 2018

„Mit wunderbarem sonorem Bassklang wertete Michael Nagl die kleine Rolle des Kuno auf.“
— Ludwig Steinbach, Der Freischütz. Besuchte Aufführung: 7.10.2018, Premiere: 12.10.1980. Votiv-Malerei in der „Guten Stube“, in: Der Opernfreund, 08.10.2018


CD – Guido Mancusi: Passio Domini secundum Joannem
(Label: Paladino / Veröffentlichung: 24.02.2017)
Michael Nagl: Jesus

„Das beeindruckt ebenso wie der Jesus von Michael Nagl“
— Simon Haasis, Passion für das 21. Jahrhundert, in: Klassik.com, 08.06.2018


Konzert des Opernstudios Stuttgart – Musikhalle am Bahnhof Ludwigsburg
Pianist, musikalischer Leiter: Alan Hamilton; Moderation: Bettina Giese, Thomas Koch; Februar 2017

„Bei „Fünftausend Taler“ mit einem famosen Baculus wie Michael Nagl aus Albert Lortzings „Wildschütz“ kann nichts schiefgehen. Nagl verdeutlichte die krankhafte Geldgier des Geizhalses mit Hintersinn und warmem Timbre.“
— Alexander Walther, Stuttgart / Opernstudio in der Musikhalle am Bahnhof Ludwigsburg. „Mit Paprika im Blut“, in: Online Merker, 03.02.2017


Faust / Wagner – NP Staatsoper Stuttgart
Dirigent: Marc Soustrot; Inszenierung: Frank Castorf, Oktober 2016-Januar 2017

„Le rôle ingrat de Wagner (personnage qui joue les utilités valorisant Mephisto) est donné au joli timbre de Michael Nagl.“
— Guy Cherqui, F comme faust, F comme France, in: Wanderer, 19.11.2016

„Wagner (sehr präsent trotz kleiner Partie: Michael Nagl)“
— Klaus Kalchschmid, Faust Stuttgart, in: Klassikinfo.de, 30.10.2016


Don Giovanni / Leporello – Lessingtheater Wolfenbüttel
(Kammeroper Schloss Schönbrunn | Junge Sängerelite der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien)
Dohnanyi-Orchester; Dirigent: Guido Mancusi; Inszneierung: Reto Nickler, Februar 2016

„Michael Nagl sang den Leporello mit wendigem und geschmeidigem Bass und großer Speilfreude, wenn er sich zwischendurch gerade mal auf dem Gaskocher sein Essen erwärmte.“
— Martin Winrich Becker, Der Draufgänger Don Giovanni, in: Wolfenbütteler Zeitung, 29.02.2016


Gala-Konzert ‚Junge Sänger – Glanzvolle Arien‘ – Gottlob-Frick-Gesellschaft, Ölbronn
Heilbronner Sinfonie Orchester, Dirigent: Prof. Alois Seidlmeier, Oktober 2015

„Die auf der vokalen Seite aufgebotenen Stimmen waren ebenfalls recht beachtlicher Natur. […] Vierter im Bunde war Michael Nagl, der mit gut fokussiertem, profundem Bass Figaros „Non piú andrai“ und Leporellos „Madamina“ aus Mozarts „Le nozze di Figaro“ und „Don Giovanni“ sowie die Arie des Baculus „Fünftausend Taler“ aus dem „Wildschütz“ von Lortzing sang. Am Ende des Konzertes durften sich auch die vier jungen Sänger/innen über die Verleihung Gottlob-Frick-Medaille freuen.“
— Ludwig Steinbach, Künstlertreffen Gottlob-Frick-Gesellschaft 2015, in: Der Opernfreund, 22.10.2015