Ann-Beth Solvang | ©Stephan Walz



Die norwegische Sängerin studierte in Stavanger sowie an der Staatlichen Opernakademie in Oslo. Nach zwei Jahren im Opernstudio der Staatsoper Hamburg wurde sie 2008 ins dortige Ensemble übernommen, wo sie Mezzo-Fachpartien wie ‚Hänsel‘/“Hänsel und Gretel“, ‚Cherubino‘/“Le nozze di Figaro“ und ‚Mercédès‘ in „Carmen“ sang.

Seit Beginn der Spielzeit 2011/12 selbstständig, gastierte sie regelmäßig bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik sowie an der Staatsoper Hamburg, am Théâtre du Châtelet in Paris, am Theater an der Wien, an der Bayerischen Staatsoper München und der Norwegischen Nationaloper in Oslo. Viele dieser Produktionen sind auf Aufnahmen dokumentiert.

Von 2018 bis 2024 war sie als Ensemblemitglied des Oldenburgischen Staatstheaters u. a. als ‚Erda‘, ‚Norn‘, ‚Sieglinde‘ und ‚Gutrune‘ im „Ring des Nibelungen“ zu erleben, als ‚Marguerite‘ in „La Damnation de Faust“, ‚Sesto‘ in „La clemenza di Tito“, ‚Dido‘ in „Dido and Aeneas“, ‚Fürstin de Bouillon‘ in „Adriana Lecouvreur“, ‚Fremde Fürstin‘ in „Rusalka“, als ‚Santuzza‘ in „Cavalleria Rusticana“, ‚Marschallin‘ in „Der Rosenkavalier“ und ‚Giorgetta‘ in „Il Tabarro“.

Mit Beginn der Spielzeit 2024/25 gehört Ann-Beth Solvang zum Opernensemble des Staatstheaters Karlsruhe, wo sie u.a. als ‚Thirza‘ in der Neuproduktion „The Wreckers“ und als ‚Mère Lidoine‘ in der Neuproduktion „Les Dialogues de Carmélites“ sowie als ‚Santuzza‘ zu erleben war.

Gastspiele führten Ann-Beth Solvang u.a. mit dem Verdi-Requiem nach Ludwigsburg, als ‚Marschallin‘ nach Hannover, als ‚Santuzza‘ nach Kopenhagen und als ‚Donna Elvira‘ nach Kaiserslautern.

Die Spielzeit 2026/27 beginnt für die Künstlerin mit einer Gala an der Oper Kaiserslautern, in ihrem Stammhaus wird sie u.a. als ‚Brigitta‘/“Tote Stadt“, als ‚Rosimonda‘ in der Premiere „Faramondo“ im Rahmen der Händel Festspiele und als ‚Garcias‘ in der Premiere von „Don Quichotte“ zu sehen sein. Zudem wird sie die ‚Marschallin‘ an der Oper Köln singen und mit dem Göttinger Barockorchester in einer Konzertreihe Verdi-Requiem zu hören sein.