
Nach Studium und Opernstudio gelang es der jungen deutschen Sopranistin, sich als großes Versprechen für die Zukunft zu etablieren. Die Konzerte „Mahler 8“ an der Staatsoper München und die „Jakobsleiter“ in der Berliner Philharmonie, beide unter Kirill Petrenko, sowie „Carmina Burana“ mit dem Münchner Bachchor unter Johanna Soller in der Isarphilharmonie setzten Maßstäbe und wurden von den Kritikern besonders honoriert. Sie debütierte als ‚Königin der Nacht’/“Zauberflöte“ an der Staatsoper Berlin, sang diese Partie auch an der Staatsoper München, Staatsoper Wien (Version für Kinder), Staatsoper Stuttgart. Sie war ‚Max‘ in Nikolaus Habjans Produktion „Wo die Wilden Kerle wohnen“ am Musiktheater Wien. Jasmin Delfs debütierte als ‚Blonde‘ in Strehlers historischer Produktion „Die Entführung aus dem Serail“ an der Scala di Milano, als ‚Poppea’/“Incoronazione di Poppea“ in Toulon und sang ‚Najade’/“Ariadne auf Naxos“ in der Erstaufführung dieser Oper am Teatro la Fenice Venezia.
Geboren in Eutin, nahm sie früh Gesangsunterricht, studierte an der Musikhochschule Lübeck bei Prof. Manuela Uhl. Von 2021 bis 2023 war sie Mitglied des Internationalen Opernstudios der Staatsoper München, wo sie unter anderem bereits Partien wie ‚Papagena’/“Zauberflöte“, ‚Najade‘ und ‚Vespina’/“L’infedeltà delusa“ sang.
2022 war sie Teil des Young Singers‘ Program der Salzburger Festspiele, in dessen Rahmen sie ‚Königin der Nacht‘ und ‚Blumenmädchen‘/“Parsifal“ unter Daniel Barenboim sang. 2026 kehrte sie als ‚Najade‘/“Ariadne auf Naxos“ zu den Salzburger Festspielen zurück.
Die Saison 2024/25 begann mit ihrem Debut als ‚Ifigenia‘ beim Festival Bayreuth Baroque unter dem Team Cencic/Rousset, ein eindrucksvoller Erfolg bei Publikum und Presse.
Seit Spielzeit 2024/25 ist sie Ensemblemitglied der Semperoper Dresden, wo sie in Neuinszenierungen von „Die Liebe zu den drei Orangen“, „Das Kind und die Zauberdinge“, „Saul“ und „Snow Queen“ zu erleben war. Dazu kamen Wiederaufnahmen von „Zauberflöte“ (‚Königin‘), sowie ihre Rollendebüts als ‚Marzelline’/“Fidelio“ und als ‚Adele’/“Die Fledermaus“.
Im Rahmen des Semper-Opernballs im Februar 2025 wurde Jasmin Delfs der Chorus-Award „Newcomer“ verliehen.
Zukünftige Projekte beinhalten ihr Debut an der Oper Zürich, ihre Rückkehr an die Staatsoper München, sowie an das Theater an der Wien. Der Semperoper Dresden bleibt sie langfristig verbunden.
