Jasmin Delfs | ©Martin Trømborg


Die Sopranistin Jasmin Delfs wurde in Eutin geboren. Bereits mit 9 Jahren erhielt sie ihren ersten Gesangsunterricht bei Eva Monar, die sie bis ins Gesangstudium begleitete. Schon während ihrer Schulzeit wurde sie Stipendiatin der SVA Schleswig-Holstein und wurde als Jungstudentin an der Musikhochschule Lübeck in die Klasse von Prof. Christiane Hampe aufgenommen.

Seit April 2017 studiert die Jasmin Delfs an der Musikhochschule Lübeck bei Prof. Manuela Uhl. Weitere wichtige Impulse sammelte sie außerdem in Meisterkursen mit Jane Henschel, Harald Stamm, Kirsten Schötteldreier und Burkhard Fritz.

Im Juli 2019 debütierte sie bei den Eutiner Festspielen in der Rolle der Fatime in C.M. v. Webers Singspiel „Abu Hassan“. Auch im Rahmen ihres Studiums ist Jasmin Delfs regelmäßig auf der Bühne zu sehen, zum Beispiel als Linfea in „La Calisto“ (F. Cavalli), als Königin der Nacht in „Die Zauberflöte“ (W.A. Mozart), als Viktoria in „Viktoria und ihr Husar“ (P. Abraham), als Ajax in J. Offenbachs Operette „Die schöne Helena“, sowie in der Hauptrolle der Monooper „Schub’rdy G’rdy“ von Vito Zuraj.

Im Juni 2020 konnte man sie als Susanna in einer konzertanten Fassung von Mozarts „Le nozze di Figaro“ unter der Leitung von Ulrich Windfuhr hören.

Ihre rege solistische Konzerttätigkeit führte sie unter Anderem bereits in die Laeiszhalle Hamburg, in die Nordseehalle Helgoland, sowie in zahlreiche Kirchen im norddeutschen Raum. So konnte man sie trotz ihres jungen Alters schon in bedeutenden Partien erleben, wie zB in G.F. Händels „Messiah“, in „Elias“ (F.Mendelssohn Bartholdy) und in „Das Weihnachtsoratorium“ (J.S.Bach).

Im November 2018 qualifizierte Jasmin Delfs sich für das Finale der Juniorkategorie des Bundeswettbewerb Gesang in Berlin und wurde im Dezember 2019 vierfache Preisträgerin beim 20. Maritim Musikwettbewerb. Sie ist ebenso Preisträgerin des „Concorso Lirico Internazionale Portofino“ 2021.

Ab der Spielzeit 21/22 ist sie Mitglied im internationalen Opernstudio der Bayerischen Staatsoper.