
Die junge Sopranistin war in der Saison 2022/23 für 2 Jahre Mitglied des Opernstudio der Deutschen Oper am Rhein, wo sie als Marie/“Die tote Stadt“, Papagena/„Die Zauberflöte“, Taumännchen/„Hänsel und Gretel“, Engel/„Die Jungfrau von Orléans“, Iweins Herz/„Iwein Löwenritter“, Voce dal cielo/„Don Carlo“ und Kammerfrau der Lady Macbeth/„Macbeth“, als Vokalsolistin im Ballettabend „Krabat“, Chava/“Anatevka“, Clorinda/“La Cenerentola“ und Blumenmädchen ½/“Parsifal“ auf der Bühne stand.
In der Spielzeit 2024/25 ist Mara Guseynova ins Ensemble übernommen worden, wo sie die Möglichkeit hat, ihr Repertoire stetig zu erweitern u.a. mit den Partien Frasquita/”Carmen”, Zerlina/”Don Giovanni”, Erste Nymphe/“Rusalka“ und Susanna/”Le nozze di Figaro”.
Gastengagements führten die Künstlerin u.a. an die Staatsoper Stuttgart für eine Neuproduktion „Casanova“/Helene sowie an das Theater an der Wien für die Uraufführung „Ich bin Vincent und ich habe keine Angst !“
Mara Guseynova trat unter der musikalischen Leitung von Dirigenten wie Axel Kober, Antonino Fogliani und Cornelius Meister auf und war an Inszenierungen von Regisseuren wie Vasily Barkhatov, Elisabeth Stöppler und Daniel Kramer beteiligt.
Die Künstlerin, Preisträgerin internationaler Wettbewerbe in Estland, Lettland, Russland und Österreich, wurde in Baku geboren. Bereits während ihrer Ausbildung in Aserbaidschan trat sie wiederholt mit dem Staatlichen Kammerorchester sowie mit dem Jugend Symphonieorchester auf.
Nach ihrem Abschluss setzte sie ihre Gesangsausbildung an der Music and Arts University of the City of Vienna (MUK) bei Prof. Uta Schwabe fort, wo sie 2022 ihr Masterstudium im Fach Sologesang erfolgreich abschloss. Zudem nahm sie an Meisterkursen bei KS Linda Watson, Edith Wiens, Adrian Eröd und Marius Vlad teil.
Auf Einladung der Sacramento Youth Symphony trat sie im November 2017 in Sacramento unter der Musikalischen Leitung von Mustafa Mehmandarov auf und kehrte 2018 für mehrere Konzerte in Sacramento und Los Angeles nach Kalifornien zurück.
2019 konzertierte sie in Bratislava, sang außerdem die Sopranpartie in J.M. Haydns „Requiem in c-Moll“ und war als Maria an der Produktion von Glucks „L‘ivrogne corrigé“ beteiligt. Zuvor stand sie als Rezia in Glucks „La rencontre imprévue“ auf der Bühne der MUK.
